Bachelorarbeit schreiben – den inneren Kritiker ausschalten

Den inneren Kritiker besiegen

Du hast noch nie etwas von einem inneren Kritiker gehört? Doch, bestimmt! Uns ist häufig nur nicht bewusst, dass er da ist. Denn unser größter Kritiker ist häufig keine andere Person, sondern wir selbst. Und dieser kann dir das Schreiben deiner Bachelorarbeit deutlich schwerer machen, als es eigentlich ist.
Ähnlich wie der innere Schweinehund, redet dir der innere Kritiker gerne ein, dass deine Arbeit schlecht oder von keiner Bedeutung ist. „Du solltest das besser lassen, das wird eh ein Desaster“, scheint er dir zu sagen – und deine Schreibarbeit für heute ist gelaufen. Du änderst den Absatz zum dritten Mal und kommst einfach nicht voran, bis du schließlich aufgibst.

Druck deine Diplomarbeit möchte dir deshalb ein paar Tipps und Tricks verraten, wie du deinen inneren Kritiker einfach mal Kaffee holen schickst, damit du dich voll und ganz auf das Bachelorarbeit schreiben konzentrieren kannst.

Warum sind wir so besessen von unserem inneren Kritiker?

Tagtäglich werden tausende kreative Arbeiten, Gedanken, Taten und Werke einfach begraben, ohne dass sie weiterverfolgt werden. Wir hören tatsächlich mehr auf unseren inneren Kritiker, als wir denken.

Denn auch im Alltag lässt er uns nicht los: „Du bist zu dick“, „du bist zu dünn“ und wir geben ihm sogar Recht. Bei der Beseitigung des Problems begegnen wir dann unserem Schweinehund, der gerade Gassi geht. So legen wir uns wieder auf die Couch, denken „Die Diplomarbeit, die hat ja noch Zeit.“ – und die Zeit rennt dir davon.

Tipps und Tricks um den inneren Kritiker Kaffee holen zu schicken

Den Kritiker hinterfragen

Den Kritiker zu hinterfragen, ist der erste Schritt, ihn zu besiegen. Sind seine Anschuldigungen überhaupt gerechtfertigt? „Dein Thema ist sowieso total daneben!“ – siehst du das auch so? Wenn ja, hast du noch die Möglichkeit dein Thema zu ändern oder welche Möglichkeiten gibt es, deine Bachelorarbeit trotz ungenauer Themenauswahl in die richtige Richtung zu lenken?

Indem du dich deinem inneren Kritiker stellst, findest du Lösungen. Manchmal kannst du direkt einige Vorwürfe des inneren Zensors über Bord schmeißen, andere dagegen bringen dich vorwärts.

Kleine Ziele setzen

Viele Studenten überschätzen die Zeit und den Umfang einer Bachelorarbeit. Durch den immer größer werdenden Zeitdruck wird auch der innere Zensor immer kritischer. Komplette Unzufriedenheit, der Drang, immer sofort zu korrigieren – all das entfernt dich weiter vom großen Ziel: deiner fertigen Bachelorarbeit.

Setze dir deshalb kleine Etappenziele. Das kann ein Kapitel pro Tag, eine bestimmte Anzahl von Seiten oder eine Stundenzahl sein – wichtig ist, dass du an deinen Zielen festhältst und dich nicht beirren lässt.

Das Erreichen kleiner Ziele fördert die Motivation und hat einen weiteren Pluspunkt: Du kommst voran, ohne dich von deinem inneren Kritiker beeinflussen zu lassen.

In Selbstdisziplin üben

Deiner inneren Stimme einmal nicht zu folgen und die laute Stimme in deinem Kopf einmal zu ignorieren, kann Wunder wirken. Es erfordert aber vor allem eines: Selbstdisziplin.

Denn von klein auf bekommen wir beigebracht, etwas neu zu machen, wenn etwas nicht gut ist. So hören wir auch gerne auf unseren inneren Kritiker. Häufig verlieren wir dadurch aber auch das Positive aus den Augen.

Eine große Hilfe dich in Selbstdisziplin beim Schreiben zu üben, kann deine Recherche vorab sein. Planst du genügend Zeit für deine Recherche ein, drängelt es dich förmlich, endlich dein Wissen auf Papier zu bringen – denn du hast ja auch viel zu erzählen. So fällt es dir leichter, die Kritik in deinem Kopf zu ignorieren und einfach mal „zu erzählen“.

Die Qualität einmal außen vor lassen

Richtig gelesen! Aber… die Qualität ist doch das Wichtigste bei der Diplomarbeit?! Da hast du vollkommen Recht. Wenn dein Alltag aber geplagt ist von Schreibblockaden, tausend Mal denselben Satz zu korrigieren und vom einfach nicht vorankommen, solltest du diese Methode ausprobieren.
Wenn du weniger darauf achtest, wie du etwas schreibst, fällt dir die Schreibarbeit leichter. Hinterher kannst du immer noch an der Formulierung arbeiten, schließlich kommst du um eines sowieso nicht herum: Der Überarbeitungszeit – die Zeit, in der dein innerer Kritiker sowieso richtig viel zu tun hat!

Du wirst feststellen, dass dir das Überarbeiten hinterher auch viel leichter fällt. Denn du hast bereits einen geschriebenen Text, der nur noch „Schönheitsmakel“ aufweist. Einen Fleck auswaschen ist schließlich einfacher, als ein komplett neues Kleidungsstück zu nähen, oder?

Schreibblockaden – Lasse dich nicht von deinem inneren Kritiker bestimmen

Schreibblockaden werden häufig durch den inneren Kritiker ausgelöst. In unserem Artikel, wie Ihr beim Schreiben die Motivation nicht verliert, haben wir dir schon ein paar Tipps verraten, was ihr bei einer drohenden Schreibblockade tun könnt.

Was aber, wenn die Schreibblockaden überhandnehmen? Denke an deinen inneren Kritiker – schick ihn Urlaub, zum Kaffee holen, zum nichts tun. Das weiße Papier füllt sich nicht von alleine und irgendwann muss der Anfang gemacht werden. Also versuche, einfach drauf los zu schreiben.

Mithilfe deiner Gliederung und deiner umfangreichen Recherche sollte das funktionieren und wenn nicht – arbeite nach! Investiere lieber noch einmal Zeit in deine Recherchen, wenn du merkst, dass du noch zu unsicher beim Schreiben bist.

Den inneren Kritiker wirklich immer ausschalten?

Aber ist es wirklich immer sinnvoll, den inneren Kritiker verstummen zu lassen? Gerade bei Quellenangaben, Zitaten und Formatierungen kann die beipflichtende Stimme sinnvoll sein.

Häufig findet man die zitierten Stellen hinterher nicht mehr wieder, man erkennt keine Passagen mehr, bei der eine Quelle zu Einsatz kam oder kann die Quelle gar nicht mehr benennen. Daher kann es durchaus sinnvoll sein, hier auf die innere Stimme zu hören und sich zu zwingen, direkt die Daten einzupflegen.
Auch die Formatierung deiner Bachelorarbeit solltest du nicht bis zum Schluss aufschieben. Bringst du von Anfang an eine Struktur rein, hast du hinterher nicht nur weniger Arbeit, sondern hast von Anfang an einen roten Faden, an dem du dich orientieren kannst.

Schlussendlich muss aber jeder für sich die geeignete Methode finden. Wenn du eine Methode hast, mit der sich Quellenangaben, Zitate und Co. hinterher sinnvoll gliedern und zuordnen lassen, kannst du das natürlich auch hinter machen.

Genügend Zeit für die Überarbeitung einplanen!

Schaltest du den inneren Kritiker aus und schreibst einfach, solltest du die Überarbeitungszeit nicht außer Acht lassen. Deine Schreibarbeit geht zwar schneller von der Hand, hinterher benötigst du aber ausreichend Zeit, um auch kleine Rechtschreibfehler auszubügeln.

Deshalb solltest du genügend Überarbeitungszeit einplanen, am besten mehrere Wochen. So bist du auf der sicheren Seite und dein innerer Kritiker hat Zeit, um sich auszutoben. Das bedeutet nicht, dass du ganze Textpassagen löschen und wieder von vorne schreiben sollst: Konzentriere dich auf Sinnhaftigkeit und Formulierung.

Ist dein Kritiker schon in seinem Lieblingscafé angekommen und holt Kaffee? Dann hol dir auch einen, mach dich ans Schreiben und genieße die Ruhe!

Marcel Hirsch

Marcel Hirsch ist gelernter Mediengestalter Print und hat im Jahre 2010 Druck deine Diplomarbeit gegründet.

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Einleitung deiner Bachelorarbeit

Aller Anfang ist schwer – Wie dir die Einleitung deiner Bachelorarbeit gelingt

Die Bachelorarbeit setzt einen Schlusspunkt ans Studium – da ist der erste Satz nie gut genug und der letzte Satz schon hunderte Male überlegt worden, aber irgendwie möchte man sich nicht überwinden, endlich mit dem Schreiben anzufangen. Dennoch: Es muss gemacht werden.
Die Einleitung gilt als Ausgangspunkt für deine Bachelorarbeit und damit als Beginn deiner Schreibarbeit. Doch wie fängst du am besten an? Auf was solltest du achten, damit deine Einleitung eine gute Grundlage für den Rest deiner Arbeit ist? Druck deine Diplomarbeit hat dir die wichtigsten Punkte für dich zusammengefasst.

Gedanken ordnen und gliedern

Zuerst einmal: Keine Panik und Ruhe bewahren! Die Masse an Informationen, die du (hoffentlich) gesammelt hast und das Wissen, welches du dir angeeignet hast, wollen nun zu einem Gesamtwerk werden.

Gedanken ordnen

Beginne damit, deine Gedanken zu ordnen und zu sortieren. Deine Thesis bzw. Fragenstellung ist dafür elementarer Ausgangspunkt. Was erscheint dir am wichtigsten und welche Informationen sind für deine Thesis nicht relevant.

Gliederung erstellen

Erstelle eine einfache Gliederung deines Hauptteils. So weißt du vorab, welche Themen du abarbeiten wirst, was hinterher für die Zusammenfassung wichtig sein wird und vor allem: Was für deinen Einstieg am Anfang von Bedeutung ist.
Diese Gliederung soll jetzt noch nicht perfekt ausgearbeitet sein. Das machst du in einem anderen Schritt im Inhaltsverzeichnis. Vielmehr sollen es jetzt erste Überlegungen sein, welche Themen du in den Kapiteln des Hauptteils tatsächlich behandeln möchtest. Einen detaillierten Aufbau der Gliederung solltest du allerspätestens nach der Einleitung festlegen. Einfach drauf losschreiben ist nicht zu empfehlen.

Anfangen zu schreiben

Und danach? Anfangen, die Sätze aufs Papier zu bringen und keine Angst vor Fehlern haben! Denke nicht zu viel über den ersten Satz nach. Deine Gliederung, die du vorab erstellt hast, ist dir bei der Einleitung eine stützende Hilfe. Du weißt deine Fragenstellung oder Thesis und wie du diese am besten behandeln möchtest – so hast du den Grundstein gelegt, um die Einleitung zu gestalten. Hinterher kannst du immer noch verbessern, korrigieren oder ergänzen.

Kontrollfrage: Worum handelt sich die Bachelorarbeit?

Am Ende deiner Einleitung ist das Ziel, dass der Lesende weiß, worum sich deine Bachelorarbeit handeln wird. Er soll ins Thema eingeführt werden, ohne ihm viel über den fachlichen Inhalt zu verraten. Gerne kannst du skizzieren wie du wissenschaftlich vorgehen wirst, damit der Lesende weiß was ihn ungefähr erwartet. Reiße ruhig einige interessante Punkte an um den Leser zu binden; denn auch wissenschaftliche Arbeiten müssen nicht langweilen. Dein Thema hast du ja nicht umsonst gewählt, also übertrage etwas von deiner Spannung auf deine Leser. Überlege was an dem Thema interessant ist und stelle auch diesen Punkt heraus.

Der erste Eindruck zählt – nimm dir Zeit für deine Einleitung

Wenn du dir die Kontrollfrage „Worum handelt es sich in deiner Bachelorarbeit?“, gar nicht oder nur sehr schwer beantworten kannst, solltest du dir Gedanken machen, ob entweder deine These/Frageformulierung nicht geeignet ist oder ob die Einleitung nicht aussagekräftig genug ist.
Deine Einleitung ist der erste Eindruck, den der Leser von deiner Bachelorarbeit erhält. Wie auch bei Personen, ist der erste Eindruck entscheidend. Deshalb unterschätze die Einleitung einer Bachelorarbeit nicht und nimm dir Zeit, um den Leser überzeugend und mit klaren Aussagen ins Thema einzuführen.
Wer lange Texte lesen muss oder sich ein Buch kaufen möchte, der kennt die Methode „Querlesen“. Häufig verschafft man sich so einen ersten Eindruck über das Thema und die Kenntnisse des Autors. Wenn der Buchrücken nicht gefällt, wird das Buch wieder zurück ins Regal gestellt. Deine Einleitung sollte also beim kurzen Überlesen deiner Bachelorarbeit nicht abschrecken, sondern neugierig machen.

Den rote Faden beibehalten

Natürlich hast du über die letzten Wochen und Monate viele Informationen gesammelt, die man am liebsten alle auf einmal in die Bachelorarbeit schreiben möchte. Doch es gilt: Verliere den roten Faden nicht!

Schreibst du wahllos drauflos ohne dir vorher im Klaren darüber zu sein, was du eigentlich sagen möchtest, endet dies meist in einem Desaster. Erst wenn du weißt, was deine Einleitung beinhalten soll und mit welchem Ziel, du sie schreibst, solltest du anfangen. Sonst verlierst du schnell den Sinn und Zweck der Einleitung aus den Augen, was sich im schlechtesten Fall durch deine ganze Diplomarbeit zieht.

Und warum nicht zum Schluss die Einleitung schreiben? Häufig wird dies bei Aufsätzen geraten, weil du hinterher weißt, was dein Text alles beinhaltet. Bei einer fachlichen und wissenschaftlichen Arbeit eignet sich diese Vorgehensweise allerdings nur bedingt. Deine Einleitung sollte deine Fragestellung beinhalten, an der du dich die gesamte Arbeit lang orientierst. Fällt dir hinterher auf, dass deine Fragestellung gar nicht beantwortet wurde, oder sie zu weitläufig ist, war die ganze Mühe umsonst.

Über Stock und Stein – das muss nicht sein

So Vieles zu sagen, so Vieles zu erklären und halt – hier wurde auch noch was vergessen. Natürlich ist deine Bachelorarbeit eine sehr komplexe Angelegenheit, aber baue keine endlos verschachtelten Sätze, die der Leser nicht versteht.
Klare Aussagen und prägnante Formulierung zeugt davon, dass du das Thema wirklich verstanden hast. „Qualität statt Quantität“, lautet hier das Stichwort.
Wenn doch mal Probleme oder tatsächlich Fehler in deiner Bachelorarbeit auftreten, lasse dich nicht entmutigen und versuche es durch endlose Erklärungsversuche wieder gut zu machen. Lasse diesen Punkt vorerst aus und schreib weiter – beim zweiten Versuch ist man immer schlauer. Kein Autor dieser Welt schreibt ein Buch und es ist nach dem ersten Mal fertig für den Verkauf.

Kurz zusammengefasst: Das sind die wichtigsten Punkte

Für den Beginn der Einleitung deiner Diplomarbeit solltest du daher alle genannten Punkte berücksichtigen. Hier nochmal kurz auf einen Blick, was wirklich wichtig ist:
– Gedanken ordnen!
– Erste Gliederung erstellen
– Kontrollfragen beantworten
– Roten Faden beibehalten
– Klare Aussagen
– Von Problemen nicht entmutigen lassen
Worauf wartest du noch? Viel Erfolg bei deiner Einleitung!

Marcel Hirsch

Marcel Hirsch ist gelernter Mediengestalter Print und hat im Jahre 2010 Druck deine Diplomarbeit gegründet.

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Klasse statt Masse: Was beim Bachelorarbeit schreiben wirklich ankommt – Ein Erfahrungsbericht

Erfahrungen und Tipps zum kompakten Schreiben der Bachelorarbeit

Zum Erlangen des ersten akademischen Grades muss ein schriftlicher Nachweis über die erlangten Kompetenzen und Fähigkeiten erbracht werden. Dieser Nachweis ist aktuell die Bachelorarbeit oder auch die Bachelorthesis. Die Arbeit hieran, die sich üblicher Weise über zwei bis fünf Monate erstreckt, stellt eine Reihe von Anforderungen an den Studenten. Die fachlichen Fragestellungen machen hierbei nur einen Teil dieser, doch sehr beängstigenden, Erfahrung aus.

Mit diesem Blogeintrag möchte ich mich einer Frage widmen, die jedem Studenten in dieser Zeit früher oder später in den Sinn kommt.

Wie lang muss eigentlich so eine Bachelorarbeit sein? Wie viel muss ich schreiben? Was wollen meine Dozenten lesen?
Alles das sind Fragen rund um den Umfang der Bachelorarbeit.
Hierzu fasse ich meine Erfahrungen während der Bachelorarbeit in einem kleinen Erfahrungsbericht zusammen, der euch vielleicht dabei hilft eure Arbeit entspannter und zielstrebiger zu schreiben. Er beinhaltet Tipps und Tricks die eigene Arbeit auf Länge und Qualität zu hinterfragen. Auch wenn die Herangehensweise immer sehr individuell ist hoffe ich, dass der ein oder andere sich beim Lesen dieses Eintrags wiederfindet.

Meine Erfahrungen zum Schreiben der Bachelorarbeit

Während meiner Abschlussarbeit kamen mir diese Fragen sogar an zwei zeitlich doch sehr unterschiedlichen Punkten entgegen. Zum einen innerhalb der ersten zwei Wochen, in denen ich die Grundsteine für die Ausarbeitung der Arbeit gelegt habe, und zum anderen in den letzten zwei Wochen der Ausarbeitung. Jedes Mal wurde diese Fragestellung von einem Gefühl der Unsicherheit und einem Anflug von Panik begleitet.

Vertrauen in die eigene Kompetenz

Doch beginnen wir am Anfang. Nachdem das Thema der Abschlussarbeit festgelegt und der grobe Zeitplan für dessen Bearbeitung aufgestellt ist, folgt für gewöhnlich die Literaturrecherche. Neben der gebundenen Fachliteratur und einiger Dissertationen wird der ein oder andere sich auch einen Überblick über andere Bachelorarbeiten verschaffen. Dies dient in erster Linie dazu, sich mit der unbekannten Aufgabe „Bachelorarbeit“ vertraut zu machen. Bis zum Ende des Studiums hat bestimmt jeder mindestens eine Projektarbeit oder Facharbeit schreiben müssen, jedoch ist eine Bachelorarbeit doch noch etwas anderes – oder etwa nicht? Mit dieser Arbeit schließt man immerhin Jahre seines Studiums ab und nicht bloß ein Modul.

Bei einem ersten Überblick über die vorhandenen Abschlussarbeiten in der Hochschulbibliothek stellt man schnell fest, dass es eine Bandbreite an Arbeiten gibt, die in der Seitenzahl und der Ausarbeitung variiert. Zwischen vierzig und hundert Seiten plus ist alles vertreten. Doch wie viel ist genug und was wird erwartet? Diese Ängste überkamen mich während dieser Recherchearbeit. Zugleich hatte ich auch Zweifel daran, ob ich selbst in der Lage wäre eine solch umfangreiche Arbeit zu schreiben.

„Wie soll man es schaffen auf so viele Seiten Text zu kommen?!?“

Im Nachhinein erscheinen Situationen meistens klarer und deshalb möchte ich versuchen, ein zwei kleine Ratschläge zu formulieren, die in dieser Situation helfen können:

Nicht immer muss die Ausührung so ausführlich sein. Aber wenn doch, so bietet Druck deine Diplomarbeit Hardcover-Bücher bis zu 5 cm Blockstärke an.
Nicht immer muss die Ausührung so ausführlich sein. Aber wenn doch, so bietet Druck deine Diplomarbeit Hardcover-Bücher bis zu 5 cm Blockstärke an.

Lass dich in diesem frühen Stadium deiner Arbeit nicht verunsichern. Keine der Bachelorarbeiten, die du bei deiner Recherche vielleicht gesehen hast, ist direkt mit deiner vergleichbar. Auch von sehr umfangreichen Arbeiten solltest du dich nicht beeindrucken lassen. Einzig und allein die Bearbeitung des Themas ist ausschlaggebend!
Hierbei können je nach Art der Bearbeitung, zum Beispiel eine theoretische Ausarbeitung oder aber eine praktische Ausarbeitung, zu quantitativen Schwankungen führen, die allerdings keinen Rückschluss auf die QUALITÄT der Arbeit zulassen. Verlasst euch hierbei auf die gängige Lektüre zum Zeitmanagement einer Abschlussarbeit. Haltet ihr diese Richtwerte für die Dauer der einzelnen Phasen ein, werdet ihr ganz automatisch beim Schreiben auf eine Seitenanzahl kommen, die euch im Nachhinein vielleicht sogar erstaunen wird.

  • Tipp: am Anfang keine Panik! Verfolgt eure Strategie.

Nachdem also diese erste Unsicherheit überstanden ist und mehr Zeit ins Land zieht, bekommt man einen immer besseren Überblick über den Umfang der Arbeit. Im Nachhinein würde ich vielleicht sogar sagen, dass eine Abschlussarbeit wächst.

Zur Halbzeit des gesetzten Zeitrahmens findet ihr euch bestimmt mit einer Masse an Informationen und Ergebnissen wieder, die nach und nach zu einem Bild zusammengesetzt werden müssen. Nachdem dann die zentrale Fragestellung von euch fachlich so gut es geht bearbeitet wurde, kommt die schriftliche Ausarbeitung.

An diesem Punkt ist die Frage nach der Mindestanzahl der Seiten längst verflogen und der Frage nach der maximalen Anzahl an Seiten gewichen. Doch auch wenn eure Ergebnisse und Erkenntnisse umfangreich sind, so müssen diese nicht immer detailliert in der Bachelorarbeit beschrieben werden.
Um euch außerdem noch einen weiteren Tipp zum Verfassen eines Textes zu geben, hole ich noch etwas weiter aus. Es handelt sich um jenen Ratschlag, an den ich seither bei jeder schriftlichen Ausarbeitung denken muss.
Während meines ersten Praktikums in einem großen Konzern bekam ich ein Feedback zu meinem Praktikumsbericht, welches ich nie wieder vergessen werde:

„Herr Seltmann, ich empfinde den Roman, den Sie geschrieben haben als Nötigung.“

Diese Worte von einem sehr erfahrenen Projektingenieur haben mich anschließend immer wieder beschäftigt. Heute glaube ich, dass es dieser Satz auf den Punkt bringt. Der Leser eines Berichtes oder einer Abschlussarbeit sollte nicht dazu genötigt werden die Ausführungen eines Studenten zu lesen, welcher, aus eigener Unsicherheit, seine Ergebnisse in einem Meer aus Wörtern ertränkt.

  • Tipp: klare Aussagen über die Ergebnisse eurer Arbeit sind besser als viel Text.

Inhalt der Bachelorarbeit auf den Punkt bringen

Die eigenen Resultate kurz und prägnant zu formulieren ist eine weitere Herausforderung, die an eine qualitativ hochwertige Ausarbeitung gestellt wird. Es sollte hierbei möglich sein beim Querlesen der Bachelorarbeit einen guten Eindruck über die erbrachten Leistungen zu bekommen. Oftmals werden hierzu lediglich das Inhaltsverzeichnis, die Einleitung, das Fazit und der weitere Ausblick gelesen.

Um die eigene Arbeit auf den Punkt genau zu formulieren empfiehlt es sich daher die Kapitel mehrfach auf deren Aussagekraft hin zu überprüfen. Hierbei lassen sich unter Umständen ganze Sätze einkürzen oder aber sehr lange und verschachtelte Bandwurmsätze zu prägnanten kurzen Aussagen korrigieren. Dieser Reifeprozess hilft hierbei den roten Faden, welcher sich geradlinig durch die Arbeit ziehen sollte, für den Leser deutlicher hervorzuheben.
Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass es sinnvoll ist, beendete Unterpunkte Korrektur zu lesen, in dem man jedes Mal am Kapitelanfang beginnt. Mit dieser Herangehensweise ist eine gute Überleitung zwischen den Unterpunkten gewährleistet und auch doppelte Ausführungen können vermieden werden.

  • Tipp: ein Reifeprozess durch mehrfaches Korrekturlesen erhöht die Qualität.
Bachelorarbeit als Hardcover gedruckt und gebunden
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Das Gesamtbild prüfen

Am Ende dieses sich wiederholenden Kontrollprozesses steht eine kompakte und gut ausformulierte Arbeit. Um es für einen fachlich nicht so versierten Leser, wie ihr es im Gegensatz mittlerweile sicher seid, verständlich zu machen, solltet ihr nochmal die gesamte Arbeit am Stück durchgehen. In diesem letzten Schritt könnt ihr eine Stichwortkette aufstellen, in dem ihr zu jedem Unterpunkt ein Wort aufschreibt welches den Inhalt wiedergibt. Diese Kette sollte sich absolut mit dem Inhaltsverzeichnis und dem roten Faden eurer Ausarbeitung decken. Überprüft an diesem Punkt noch ein letztes Mal, ob eure Abschlussarbeit vielleicht noch Nebenzweige aufweist, die für die Ausarbeitung der zentralen Fragestellung uninteressant sind.

  • Tipp: Kapitelinhalte sollten zu den Überschriften und dem Inhaltsverzeichnis passen.

Auch wenn einem das Thema über die letzten Monate sehr ans Herz gewachsen ist und selbst Kleinigkeiten hoch interessant erscheinen, muss man wirklich gut abwägen, welche Informationen es letztlich in die Arbeit schaffen. Oftmals hilft hier auch die neutrale Korrektur eines Freundes oder Bekannten, der nicht befangen ist.

  • Tipp: Vermeidet nicht-essenzielle Dinge ausgiebig zu beschreiben.

Abschließend könnt ihr eure, bestimmt hervorragend geschriebene und mit Liebe ausgearbeitete, Arbeit bei www.druck-deine-diplomarbeit.de drucken lassen und so noch dem Ganzen das Sahnehäubchen aufsetzen.
Solltet ihr doch an der maximalen Seitenzahl kratzen, empfiehlt es sich die Arbeit eventuell doppelseitig drucken zu lassen. Es entschärft den ersten Eindruck über den Umfang der Bachelorarbeit erheblich.

Qualität über Quantität – Klasse statt Masse.

Daniel Seltmann

Daniel Seltmann hat, nach seiner Ausbildung zum Vermessungstechniker, in den Niederlanden Maschinenbau studiert und 2016 mit dem B.Sc. in Engineering abgeschlossen. Sein Interessensschwerpunkt liegt im Bereich des Faser-Kunststoff-Verbund, weshalb er anschließend ein Masterstudium an der TU Chemnitz mit dem Schwerpunkt Leichtbau aufnehmen wird.

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Quellenangabe bei der Bachelorarbeit: Traue keiner Quelle, die du nicht selbst gelesen hast!

Wo finde ich gute Quellen und Zitate?

Wie läuft das noch mal mit dem zitieren?

Puh, Schriftgröße 11 oder doch lieber 12?

 

Auch wenn du dir schon an Hausarbeiten die Finger wund getippt und viele Stunden für Referate recherchiert hast: Fragen nach der richtigen Zitierweise und den anderen Formalismen tauchen doch jedes Mal wieder auf. Und gerade jetzt bei der Bachelorarbeit geht es nicht mehr um eine „normale“ Hausarbeit sondern um DIE Abschlussarbeit, die noch einmal ein paar mehr ECTS-Punkte einbringt. Es geht in die heiße Phase, und wenn du diese Hürde genommen hast, hast du es endlich geschafft! Die folgenden 5 Tipps sollen dir dabei helfen, dich im Wirrwarr von Quellen, Zitaten & Co. besser zurechtzufinden.

In der Regel haben Hochschulen für Abschlussarbeiten und wissenschaftliche Arbeiten gewisse formale Vorgaben, die du auch einhalten solltest. Aber vielleicht hast du auch komplett freie Hand bei der Quellensuche, Zitierweise & Co.

1. Die richtige Literatur finden – Das Schneeballverfahren

Wenn du nicht so genau weißt, welche Literatur du verwenden sollst: Zu deinem Thema gibt es garantiert ein zentrales Werk mit dem du starten kannst. Mit einem Blick ins Literaturverzeichnis bekommst du schnell einen Überblick welche Quellen der Autor genutzt hat und kannst dich an diesen entlang hangeln. So kommt der Ball ins Rollen.

Auch die Schlagwortsuche bei der Unibibliothek wird garantiert hilfreich für dich sein. Viele Werke gibt es mittlerweile online. Das erspart dir Geschleppe und bewahrt dich vor Mahnkosten nicht zurück gebrachter Bücher.

2. Quellen verstehen – Wikipedia weiß Bescheid

Mal ehrlich, wer schaut nicht auf Wikipedia um sich einen Begriff oder eine Theorie in einfachen Worten erklären zu lassen? Zum Zitieren von wissenschaftlichen Arbeiten ist es aber eher ungeeignet. Auch wenn es gewisse Überprüfungen gibt, kann theoretisch jeder Hans Wurst seinen Senf in Wikipedia abgeben. Gerade Artikel über sehr spezifische wissenschaftliche Themen sind durch Admins schwer überprüfbar – dein Prof weiß aber Bescheid.

Es gibt gute wissenschaftliche Sekundärquellen, die z. B. die Theorien von Marx in einfachen Wörtern erklärt. Hab aber am besten die Primärquelle immer zur Hand und nutze diese wenn du Marx zitieren willst.

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Ganz einfach online die Bachelorarbeit drucken und binden lassen.

3. Quellen verwenden und einordnen – Ist das glaubwürdig?

Wenn du dir unsicher bist, ob sich der gefundene Satz der sich so gut zitieren lassen würde auch wirklich relevant und wichtig ist, musst du versuchen die Quelle richtig einzuordnen. Oft ist es nicht ganz einfach zu unterscheiden, ob es sich um eine wirklich valide Aussage oder nur eine Einzelmeinung handelt. Wenn die Aussage in einer ähnlichen Art und Weise auch von anderen Wissenschaftlern genannt und gut erklärt wurde, so ist sie mit relativ großer Sicherheit relevant und du kannst sie ohne Probleme nutzen. Das heißt natürlich nicht automatisch, dass eine neue Erkenntnis aus einem Werk, die sonst noch nirgendwo genannt wurde, gleich Unfug ist. Wenn das Argument für dich selbst plausibel und nachvollziehbar ist, ist es schon die halbe Miete. Wenn du dir weiterhin unsicher bist, frag deinen Prof.

Ein weiterer wichtiger Punkt bei der Quellennutzung: Achte auf das Erscheinungsjahr bzw. die Aktualität und setze die Quelle immer in einen Kontext. Prinzipiell ist es wichtig, möglichst aktuelle Literatur zu nutzen – vor allen Dingen wenn du empirisch arbeitest. Wenn du dich mit Theorien beschäftigst, sind sowohl die neuesten Erkenntnisse als auch die Originalbelege von 1905 wichtig.

4. Der Ärger mit den Fußnoten… Amerikanische oder deutsche Zitierweise?

Einigen Dozenten ist es egal, welche Zitierweise du nutzt. Wichtig ist immer: Entscheide dich für eine und zieh sie konsequent durch. Dass die ersten Hausarbeiten formal nicht immer zu 100% korrekt sind, wird in den meisten Fällen entschuldigt, bei einer Abschlussarbeit ist es aber Pflicht die Formalitäten einzuhalten. Im schlimmsten Fall könnten dir ein Wildwuchs an Zitaten, ein unordentliches Literaturverzeichnis sowie viele Tippfehler eine Notenstufe kosten.

„Wird es bei dir die deutsche Zitierweise mit Fußnoten, die den Lesefluss nicht stören?“ „Vielleicht entscheidest du dich aber doch für das amerikanische Harvard-System, das durch die Kurzbelege unkompliziert zu handhaben ist.“ (Mustermann 2015 : 101) Die Vor- und Nachteile der beiden Zitierweisen kannst du dir hier noch einmal anschauen und dich dann entscheiden: https://www.wissenschaftliches-arbeiten.org/zitieren/zitierweise.html

5. Ach, das Literaturverzeichnis guckt sich doch eh niemand an…

Damit du beim Erstellen des Literaturverzeichnisses nicht verzweifelst und alles schön einheitlich bleibt: Es gibt gute Literaturverwaltungsprogramme, die dir das Literaturverzeichnis im Handumdrehen erstellen. Einige Programme gibt es als Freeware, andere sind kostenpflichtig. Oft haben Unis Campuslizenzen für Literaturverwaltungsprogramme die du dann kostenlos nutzen kannst.

Eine Übersicht verschiedener Programme findest du zum Beispiel hier: https://www.tub.tuhh.de/publizieren/literaturverwaltung/

So bist du gut gewappnet, falls der Dozent doch ganz genau hinschaut. Also dann, nichts wie ran an den PC und Licht in den Quellen- & Literaturdschungel deiner Abschlussarbeit bringen.
_______________________
1) Mustermann, Max: Ich bin dir noch die Fußnote schuldig. So wird richtig zitiert. 1. Auflage. Musterhausen: Maxverlag, 2015. S.111.

Quellen:
http://www.studis-online.de/

Deutsche und amerikanische Zitierweise



https://www.ub.uni-frankfurt.de/musik/tfm/zitate/zitieren.html

 

Marcel Hirsch

Marcel Hirsch ist gelernter Mediengestalter Print und hat im Jahre 2010 Druck deine Diplomarbeit gegründet.

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Diese Fehler solltest du beim Schreiben deiner Bachelorarbeit vermeiden

Bei der Bachelorarbeit hat wohl jeder den Anspruch, ein perfektes Ergebnis abzuliefern und zum Ende des Studiums noch einmal zu zeigen, was man drauf hat. Der perfekten Bachelorarbeit kommst du auf jeden Fall nahe, wenn du ein paar wichtige Regeln beachtest. Die folgenden Fehler solltest du dabei tunlichst vermeiden.

Mangelnde Vorbereitung der Bachelorarbeit

Bevor du überhaupt anfängst, deine Bachelorarbeit zu schreiben, ja, sogar noch, bevor du dein Thema deinem Betreuer vorstellst, solltest du dich bereits selber umfassend mit deiner Fragestellung auseinander gesetzt haben: Lässt sich deine Fragestellung überhaupt beantworten? Reicht die vorgegebene Seitenanzahl dafür aus? Findest du genügend Literatur zum Thema deiner Bachelorarbeit?

Problematisch wird es nämlich, wenn du erst beim Schreiben feststellst, dass es kaum Literatur gibt, du mit der Fragestellung die vorgegebene Seitenzahl nicht füllen kannst oder diese weit überschreitest. Spare dir den Stress von vornherein und erstelle schon am Anfang ein umfassendes Konzept. Bei der Anmeldung solltest du bereits eine Strukturierung haben und  wissen, wie deine Bachelorarbeit einmal aussehen wird.

Festlegen auf Titel und Fragestellung

Wenn du schon einmal eine wissenschaftliche Arbeit geschrieben hast, weißt du: das Ding lebt und ist in ständigem Wandel. Thesen, die man am Anfang aufgestellt hat, stellen sich mittendrin als unhaltbar heraus, Fragestellungen werden aufgrund mangelnder Sekundärliteratur umgeworfen und ganze Kapitel wieder gelöscht und umgeschrieben. Das ist nicht schlimm, eigentlich ganz normal. Darum geht es im Grunde beim wissenschaftlichen Arbeiten. Wichtig ist, dass du dir solche Sachen bewusst machst und bereit bist, deine Fragestellung gegebenenfalls noch einmal umzuformulieren.

Nichtsdestotrotz, musst du dich bei den meisten Hochschulen recht früh auf den Titel deiner Bachelorarbeit festlegen. Umso wichtiger ist es, dass du diesen so konkret wie nötig, aber auch so offen wie möglich formulierst. Gerade wenn du auf Drittquellen angewiesen bist, kann es passieren, dass du nicht die Daten erhältst, die du erwartet hast, zu wenig Personen an deiner Umfrage teilnehmen oder deine Quelle aus sonstigen Gründen wegfällt oder sich als nutzlos herusstellt. Wenn du dich auf ein Thema festlegen musst, ist es also besser, wenn du statt “Teambuilding bei Unternehmen XY” lieber “Erstellung eines Teambuilding-Konzeptes für die Branche ABC” wählst und dir damit ein bisschen mehr Luft lässt.

Nach dem Schreiben der Bachelorarbeit muss diese gedruckt werden. Mit der Hardcover Classic Bindung gibt es interessante Einband mit viele tollen Möglichkeiten zur Gestaltung, damit auch die Bachelorarbeit optisch toll wird.
Nach dem Schreiben der Bachelorarbeit muss diese gedruckt werden. Mit der Hardcover Classic Bindung gibt es interessante Einband mit viele tollen Möglichkeiten zur Gestaltung, damit auch die Bachelorarbeit optisch toll wird.

Ausschweifende Schilderungen

Ein häufiger Fehler in wissenschaftlichen Arbeiten sind ausschweifende Texte. Wer schon einmal eine wissenschaftliche Arbeit geschrieben hat, kennt sicher den Moment, in dem man sich denkt: worauf wollte ich jetzt eigentlich hinaus? Gut, wenn du es selbst merkst. Blöd, wenn sich dein Leser diese Frage stellt. Es zeugt nämlich nicht gerade von einer strukturierten Arbeitsweise, wenn du Sachverhalte beschreibst, auf die du dich in keinem anderen Teil deiner Bachelorarbeit beziehst – die du schlicht nicht brauchst. Im schlimmsten Fall werden dir diese Textpassagen als Lückenfüller ausgelegt, um auf die vorgegebene Seitenzahl zu kommen. Das wirft kein gutes Licht auf deine Bachelorarbeit und sollte tunlichst vermieden werden.

Kontrolliere am besten regelmäßig, ob deine Texte noch deiner eigentlichen Struktur folgen und das Ganze einen Sinn ergibt – oder ob du schon dabei bist, dich ein Stück zu weit vom eigentlichen Thema zu entfernen.

Unübersichtliche Gliederung der Bachelorarbeit

Das Inhaltsverzeichnis ist quasi das Aushängeschild deiner Bachelorarbeit. Es ist der erste inhaltliche Aspekt, den der Leser zu Gesicht bekommt, es macht neugierig und motiviert zum weiterlesen – oder eben auch nicht. Du kennst das sicher von den großen Fachbüchern, die du im Laufe deines Studiums gelesen hast. Solche Wälzer liest kein Mensch von der ersten bis zur letzten Seite durch. Meistens wirft man zuallererst einen Blick ins Inhaltsverzeichnis, überspringt den Teil mit dem Grundwissen und schlägt da nach, wo es um das eigentliche Thema geht. Professoren, die pro Semester mehrere Studienarbeiten lesen müssen, machen es häufig genauso. Deswegen hilft eine gute Gliederung nicht nur dem “faulen” Leser, sondern ist durchaus Teil der Bewertungsgrundlage deiner Bachelorarbeit. Sie zeigt, dass du dein Thema verstanden hast und in der Lage bist, es geordnet wiederzugeben. Eine durchdachte Strukturierung hilft dir letztendlich auch beim Schreiben, indem sie dir einen festen Rahmen vorgibt und dich davon abhält, vom Thema abzuschweifen (siehe oben).

Falsche Zitierweise und Plagiate

Seitdem Plagiate bekannter Personen durch die Medien gingen, hat man irgendwie immer ein mulmiges Gefühl wenn man die Eigenständigkeitserklärung der eigenen Bachelorarbeit unterschreibt. Dabei ist eigentlich jedem klar, dass du mit diesem Werk nicht das Rad neu erfunden, sondern dich zahlreicher Fachliteratur bedient hast. Wichtig ist einfach, dass du an entsprechender Stelle darauf hinweist. Die meisten Hochschulen geben eine feste Zitierweise für Abschlussarbeiten vor. Wenn du dich daran hältst, ist das schon einmal die halbe Miete.

Behalte beim Zitieren immer den eigentlichen Grund im Hinterkopf. Es geht nicht darum, dass du beweisen musst, kein Plagiat abgeliefert zu haben. Zitiert wird, damit der Leser nachvollziehen kann, woher die Informationen stammen und sich ggf. weiter belesen kann. Es ist durchaus möglich, dass dein Prof die Zitate stichprobenartig überprüft. Spätestens wenn jemand deine Bachelorarbeit als Forschungsgrundlage verwendet, ist es jedenfalls hilfreich, wenn deine Quellen gut nachvollziehbar sind.

Orthographie- und Interpunktionsfehler

Sollte eigentlich klar sein, passiert leider trotzdem immer wieder: fiese Orthographie- und Interpunktionsfehler in der Bachelorarbeit. Ganz ehrlich, keiner reißt dir den Kopf ab, wenn du mal ein Komma vergisst. Wenn eine Arbeit jedoch vor Fehlern nur so strotzt macht das Lesen keinen Spaß. Es zeigt deinem Leser auch, dass du faul warst, die Arbeit noch einmal zu lesen oder es schlicht nicht für nötig gehalten hast.

Jeder ist froh, wenn er die monatelange Schreiberei endlich hinter sich lassen kann. Trotzdem solltest du deine Arbeit in jedem Fall noch einmal gewissenhaft kontrollieren und am besten auch einer dritten Person zum Lesen geben. Es ist immer wieder überraschend, wie betriebsblind man nach einigen Monaten selber ist und wieviele Fehler sich in so eine mühevoll verfasste Bachelorarbeit einschleichen können. Umso besser ist es, wenn diese durch Freunde und nicht durch deinen Prof entdeckt werden.

Marcel Hirsch

Marcel Hirsch ist gelernter Mediengestalter Print und hat im Jahre 2010 Druck deine Diplomarbeit gegründet.

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Warum du in Word auf keinen Fall die Farbe „automatisch“ benutzen solltest

Du schreibst deine Bachelorarbeit, Masterarbeit oder was auch immer mit Microsoft Word und möchtest anschließend natürlich das bestmögliche Druckergebnis. Damit das ohne Komplikationen abläuft, schauen wir deine Daten teils visuell, aber auch immer mittels unserer Prüfroutinen an. Wenn etwas aus dem Raster fällt, wird es wenn möglich automatisch korrigiert oder wir halten mit dir Rücksprache. Der beste Weg ist jedoch: Im Voraus dafür zu sorgen, dass die Daten auch druckfähig und kompatibel sind.

Dafür ist es natürlich wichtig zu wissen, dass Word kein professionelles Layoutprogramm ist und somit einige Einstellungen für das gedruckte Ergebnis eher „schlecht als recht“ sind. Mit unserer Anleitung für das Exportieren der PDF-Datei direkt aus Word gehst du schonmal einen richtigen Schritt.

Eine der wichtigsten Erkenntnisse, die wir in den letzten Jahren durch etliche Datenchecks von Bachelorarbeiten erhalten haben, legen wir dir nun ans Herz:

Benutze nie, aber auch niemals in deinem Word-Dokument die Farbeinstellung „Automatisch“.

Ca. 5 x im Jahr erhalten wir dazu nämlich die Rückmeldung: „Mitten im Fließtext auf einer Seite ist eine Zeile in grau gedruckt, anstatt schwarz, das habe ich so nicht bestellt.“

Bingo: Leider hast du das genau so bestellt.
Das Problem hierbei ist, in Word fällt dir der Unterschied nicht auf, im erstellten PDF auch nur bei genauem hinsehen. Ein ordentlich kalibriertes Drucksystem zeigt dir den Unterschied aber ganz deutlich. Und das ganz bescheidene ist dann noch: Es ist kein technischer Fehler, es ist einfach nur eine anders eingefärbte Schrift, als hättest du eine Zeile absichtlich unterschiedliche markiert, um eine Hervorhebung zu machen. Die Wahrheit ist leider: Du hast eine Zeile unterschiedlich markiert…

Was ist nun passiert?

Nach eingehenden Untersuchungen und Fehleranalysen der PDF-Dateien haben wir festgestellt, dass Microsoft Word bei der sogenannten „automatischen Textfarbe“ auf die Betriebsystemeigenen Systemeinstellungen für die „Fensterfarbe und -darstellung“ zurückgreift. Stellst du diese um, stellt sich auch die Textfarbe in Word bei „Automatisch“ um.

Mit der Hardcover Modern Bindung kann man seiner Bachelorarbeit ein modernes und stabiles Äußeres geben. Gepaart mit einem hochwertigen Druck auf Qualitätspapier wird die Bachelorarbeit auch optisch zum Erfolg.
Mit der Hardcover Modern Bindung kann man seiner Bachelorarbeit ein modernes und stabiles Äußeres geben. Gepaart mit einem hochwertigen Druck auf Qualitätspapier wird die Bachelorarbeit auch optisch zum Erfolg.

Ein Beispiel aus der Praxis:

Du bearbeitest deine Bachelorarbeit einmal im Unternehmen am Firmeneigenen Rechner und einmal von zu Hause aus und arbeitest mal hier, mal dort. Beide Computer haben unterschiedliche Einstellungen der „visuellen Effekte…“ in den Systemeinstellungen. Nun kann es sein dass die Textfarbe nicht mehr schwarz sondern dunkelgrau, orange oder gar lila wird. Wenn sich die Textfarbe von 100% schwarz auf 85% schwarz ohne dein Wissen (und Eingreifen) ändert, dann wirst du das in den meisten Fällen leider nicht bemerken und wir sehen das im besten Fall zufällig. Ein gezieltes Suchen nach solchen Fällen ist fast ausgeschlossen. Die meisten Monitore können den Unterschied zwischen 85% und 100% schwarz kaum darstellen. Somit ist deine Vorsorge und Eigenkontrolle hier enorm wichtig. Denn nur du kannst Fehldrucke deiner Arbeiten hier garantiert vermeiden.

Was kann ich tun und wie stelle ich die Textfarbe richtig ein?

Grundsätzlich solltest du für die Textfarbe deiner Bachelorarbeit (falls du den Text in Schwarz haben möchtest) nicht die Farbe „Automatisch“ auswählen, sondern in der Zeile darunter in den Designfarben die Farbe „Schwarz, Text 1“ oder „Schwarz“ (je nach WORD Version) auswählen. Nur dann kannst du dir sicher sein, dass die Textfarbe so bleibt wie du diese in deiner Bachelorarbeit in Word angelegt hast. Beim Druck deiner Bachelorarbeiten wird diese dann auch ganz in reinem schwarz (100%) gedruckt. Wenn du mit Absatzformaten arbeitest, solltest du dies auch dort bereits einstellen.

Tipp!

Prüfe vor der Datenübermittlung an Druck deine Diplomarbeit die PDF-Datei immer nochmal visuell und auch gezielt auf die Druckfarben. Falls Du hierzu noch Fragen hast dann setze dich einfach mit uns rechtzeitig in Verbindung. Denn eines gilt grundsätzlich – wer hier im Voraus bei seiner Abschlussarbeit genau und exakt arbeitet, hat im Endergebnis keine vermeidbaren Probleme zu erwarten.

Druck deine Diplomarbeit kontrolliert deine Daten auf technische Druckbarkeit und prüft auch stichprobenweise durch visuelle Kontrollen die gedruckten Seiten, doch eine 100% Garantie diese Textstellen zu entdecken gibt es leider nicht. Es handelt sich hier um keinen technischen Fehler, wenn Textpassagen nicht schwarz sondern dunkelgrau gedruckt werden. Somit kann hier auch kein Kontrollmechanismus greifen, der dies als Fehler in der Datei erkennt und eventuell korrigiert. Die gezeigten Screenshots der falschen Einstellungen in Word machen deren Auswirkungen für die Datenerstellung deiner Bachelorarbeit deutlich.

 

Marcel Hirsch

Marcel Hirsch ist gelernter Mediengestalter Print und hat im Jahre 2010 Druck deine Diplomarbeit gegründet.

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Bachelorarbeit aufschieben? Tipps um es doch zu schaffen!

Tipps für chronische Aufschieber
(Prokrastinierer)

Wer gerade an seiner Bachelorarbeit sitzt, weiß wie interessant auf einmal Youtube Blogs, Let’s Plays, oder die lustigsten Katzenposen des Tages sein können. Sei es eine Hausaufgabe, der überfällige Termin beim Zahnarzt, oder das Kaufen eines Weihnachtsgeschenkes: Jeder – auch der Schreibende dieses Blogs prokrastiniert mal und auch berühmte und erfolgreiche Persönlichkeiten haben den Hang zum Aufschieben von wichtigen Aufgaben.

Bill Clinton, der ehemalige US-Präsident wurde 1994 vom “Time Magazine” als chronischer Prokrastinator abgetan. Obwohl er von seinen Wahlhelfern stets Wochen oder sogar Monate bekam um deren Entwürfe für seine wichtigsten Reden abzusegnen, wurden es dann doch Last-Minute-Stressorgien diese zu finalisieren.

Leonardo da Vinci, der Universalwissenschaftler und Genie der Renaissance ist eine der berühmtesten Persönlichkeiten der Weltgeschichte. Du kennst sicherlich sein bekanntestes Werk, die Mona Lisa, und vielleicht auch das ideale Maß auf der italienischen Euromünze und seine Skizzen für Hubschrauber und U-Boote. Aber wusstest du auch, dass er jeder kleinsten Ablenkung verfiel: Für die Mona Lisa hat er sage und schreibe 16 Jahre gebraucht. Für ihn war das Aufschieben immer eine Last: selbst im Sterbebett bereute er es niemals ein einzelnes Werk „vollendet“ zu haben.

Wolfgang Amadeus Mozart schrieb zwar im Laufe seines kurzen Lebens über 600 Werke, seine Overtüre (quasi das Intro) zu „Don Giovanni“ stellte er allerdings erst am Abend vor der Uraufführung fertig. Das Orchester musste bei der Premiere „blind“ spielen, ohne das Stück vorher geübt zu haben. Trotz allem ist Don Giovanni ist heute eine der beliebtesten und meistgespielten Opern überhaupt.

Prokrastination ist völlig normal

Laut wissenschaftlichen Studien prokrastinieren rund 80-95% aller Studierenden – Tendenz steigend. (Ellis & Knaus, 1977; O’Brien, 2002) Und wenn man mal ehrlich ist: wer kann es uns bei der heutigen, immer mehr werdenden Datenflut verübeln sich ablenken zu lassen. Gerade daher gilt es viel weniger die Prokrastination zu eliminieren sondern sie zu kontrollieren – und das kannnst du am besten, indem du dich über deren Ursachen klar wirst: Es gibt laut Wissenschaft (Rothblum 1984) zwei davon: Zum Einen die „Angst zu versagen“, zum Anderen die „Aversivität zur Arbeit“. Wie funktionieren beide und wie wird man ihrer mächtig?

Die „Angst zu versagen“ stammt von der eigenen Vorstellung vom worst case – „Was wenn meine Bachelorarbeit so schlecht ist, dass der Betreuer mich durchfallen lässt?“ Dabei ist diese Angst gar nicht negativ zu sehen, sie ist eigentlich wichtiger Mechanismus. Sie schützt uns davor schlechte Arbeit abzuliefern. Um sich diesen Mechanismus zu Nutze zu machen hilft es die Frage umzustellen: Wie schreibe ich meine Arbeit so, dass mich der Professor gar nicht durchfallen lassen kann. Damit schlüpfst du in den Kopf deines Betreuers und kannst die Qualität deiner Arbeit steigern. Du darfst auch nicht vergessen, dass der Druck oft imaginär ist. Der Betreuer ist in aller Regel auf deiner Seite. Wenn du dir irgendwo nicht sicher bist, ist es eine gute Strategie mit dem Entwurf loszulegen und schließlich es dem Betreuer mit der Bitte um Feedback zu schicken. Das ist nicht nur völlig legitim, es macht ebenso einen engagierten und positiven Eindruck.

„Aversivität zur Arbeit“ – das Empfinden, dass mache Aufgaben angenehmer und spaßiger sind als andere. „Die Datenerhebung war spaßig, aber alles zu verschriftlichen, darauf hab ich keine Lust, das dauert ewig“ Unser Kopf mag Aufgaben besonders gerne, bei denen ein Weiterkommen klar ersichtlich ist – nicht umsonst sind heutzutage Videospiele voll von Achievements und bunten Belohnungspopups. Diese Denkweise kommt daher, dass unser Kopf uns vor wenig erfolgsversprechender Arbeit schützen will. Auch hier kannst du dein Gehirn austricksen: Brech die Tätigkeit auf kleinere Unteraufgaben runter, schreibe sie auf und hake sie ab. Zur Motivation hilft auch, bei einer monotoneren Aufgabe Musik zu hören, oder eine Belohnung einzuplanen wenn die unliebsame Aufgabe erledigt wurde.

Wenn man einfach mal abdriftet

Auch wenn du dir über allgemeine Ursachen und deren Vermeidung bewusst bist – Es kann immer passieren, dass du beim Schreiben deiner Bachelorarbeit abdriftest. Diese Tipps helfen dir die Kontrolle zurückzuerlangen:

  • Bei mir hat sich sehr gut bewährt: Einfach mit zwei Aufgaben gleichzeitig anzufangen und die eine Sache mit der Anderen „aufschieben“. Besonders gut klappt das mit zwei Aufgaben die unterschiedliches Denken erfordern. Beispielsweise: Gleichzeitig seine Bachelorarbeit schreiben (Logisches Denken) und eine Geschenk aussuchen (Kreatives Denken).
  • Wenn du eher ein extrovertierter Typ bist: Setz dich mit anderen hin, die auch gerade an ihrer Bachelorarbeit schreiben. Es wird dich motivieren, denn du siehst , dass du mit deiner Herausforderung nicht alleine dastehst. Außerdem hat man ein nettes Gesprächsthema zum Auskotzen ;).
  • Denke an positive Erlebnisse aus deinem Leben: Wann hast du das letzte mal eine schwierige Herausforderung gemeistert? Was war dein schönster Urlaub? Was hast du aufregendes mit deinen Freunden, oder deiner Familie erlebt? Versuche dich darauf einige Minuten zu konzentrieren und du wirst merken wie du neue Power für deine Arbeit bekommst.
  • Kurz (!) aufschreiben was du noch vor hast zu machen und ein klares und realistisches Tagesziel setzen, das du erreichen willst. Beispiele: Ich will heute Kapitel XY schaffen, ich will 100 Wörter schreiben, ich will Statistik YZ fertigstellen.
  • Handy ausschalten, aus dem Internet gehen: Die radikalste Lösung für Smartphone- und Internet-Junkies, empfehle ich dir (auf Dauer) nicht, da es dich auf längere sicht von der Aussenwelt abkapseln würde – als letztes Mittel für die Erledigung wichtiger Aufgaben hilft es aber.

“Mach es fertig, bevor es dich fertig macht”

Dieser Satz einer Baumarktkette fasst treffend zusammen, was dir jetzt klar sein sollte: Prokrastination entsteht aus völlig natürlichen, menschlichen Instinkten und ist nicht nur dir angeboren.

Also hör jetzt auf diesen Artikel zu lesen und ran an den Speck!

Marcel Hirsch

Marcel Hirsch ist gelernter Mediengestalter Print und hat im Jahre 2010 Druck deine Diplomarbeit gegründet.

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Gestaltung deiner Bachelorarbeit Teil 1: Layout

Seien wir ehrlich, eine Bachelorarbeit besteht nicht nur aus einer Aneinanderreihung wissenschaftlicher Fakten und schlauer Sätze. Auch die Optik spielt eine wichtige Rolle für den ersten Eindruck. Eine gute Gestaltung lässt deine Bachelorarbeit nicht nur hübscher aussehen, sie sorgt auch für eine bessere Lesbarkeit. Neben einem gut geschriebenen Text ist die wichtig, wenn du deine Leser für deine Arbeit begeistern willst.

Damit nicht nur der Inhalt der Bachelorarbeit ein Kracher wird, sondern auch der Umschlag stehen euch verschiedene Designvorlagen für die Hardcover-Modern-Bindung zum Download bereit: https://druck-deine-diplomarbeit.de/bindungen/hardcover-modern/#cover-design
Damit nicht nur der Inhalt der Bachelorarbeit ein Kracher wird, sondern auch der Umschlag stehen euch verschiedene Designvorlagen für die Hardcover-Modern-Bindung zum Download bereit.

Dabei muss man einiges beachten und kann vieles falsch machen. Doch keine Angst. Nichts ist in Stein gemeißelt. Wenn du dabei ein paar unserer Tipps beachtest und dich insbesondere an die Vorgaben deiner Hochschule hältst, kann eigentlich nichts schief gehen.

Im ersten Teil dieser Reihe erfährst du, wie du die Seiten deiner Bachelorarbeit einrichten solltest. Das kannst du bereits tun, bevor du mit dem Schreiben anfängst. So siehst du beim Arbeiten direkt, wie deine Bachelorarbeit später aussehen wird

Seitenränder

Die Seitenränder kannst du grundsätzlich so lassen, wie sie standardmäßig in den gängigen Schreibprogrammen vorgegeben sind. Hier haben viele Hochschulen ihre eigenen Vorgaben, die sich meist um ein paar Millimeter unterscheiden. 2,5 Zentimeter sind eine gute Richtlinie. Je nach dem für welche Bindung du dich bei deiner Bachelorarbeit entscheidest, solltest du am linken Rand etwas mehr Platz lassen. Der untere Rand wird in den meisten Vorgaben etwas schmaler gewählt.

Auf keinen Fall solltest du die Seitenränder übertrieben vergrößern, um weniger Text auf einer Seite zu haben und damit eine bestimmte Seitenzahl zu erreichen. Das sieht meistens nicht gut aus und der „Trick“ ist so alt, dass jeder geübte Leser deine Schummelei sofort erkennt.

Beachte auch den Rand an der Bindungskante

Seitenzahlen

Jede Seite deiner Bachelorarbeit außer dem Deckblatt wird mit einer Seitenzahl nummeriert. Das Deckblatt hat zwar keine Seitenzahl, wird aber mitgezählt, so dass du bei der Zählung mit zwei beginnst.

Die Seitenzahl steht normalerweise im Bereich des unteren Seitenrandes mittig oder rechtsbündig. Grundsätzlich schreibt man nur die Zahl, also z.B. „3“. Wenn du dich für eine mittige Platzierung der Seitenzahl entscheidest, kannst du auch einen Bindestrich vor und hinter die Seitenzahl schreiben: „-3-“.

Prinzipiell verwendet man arabische Zahlen bei der Nummerierung der Seiten, also „1, 2, 3, …“. Manchmal werden Seiten, die das Inhaltsverzeichnis sowie das Abbildungs-, Tabellen-, und Abkürzungsverzeichnis enthalten, mit römischen Ziffern „I, II, III, …“ nummeriert.

Fußnoten

Die Fußnote beinhaltet in der Regel Zitate und Anmerkungen, manchmal auch Quellenangaben. Um die Verbindung zwischen Text und Fußnote herzustellen, wird an das Satzende eine hochgestellte Ziffer gesetzt, welche sich dann in der Fußnote wiederfindet. Achte dabei darauf, dass du wirklich Ziffern verwendest. Sternchen haben in der Bachelorarbeit nichts zu suchen.

Für die Fußnoten wird dabei eine kleinere Schriftart und ein geringerer Zeilenabstand gewählt als für den Fließtext. 10pt für die Schriftgröße und ein Zeilenabstand von 1 sind eine gute Richtlinie. Mehr zum Thema Schriftgrößen und Zeilenabstände erfährst du im Beitrag Gestaltung deiner Bachelorarbeit: Schrift

bachelorarbeit-layout-fussnoten

Marcel Hirsch

Marcel Hirsch ist gelernter Mediengestalter Print und hat im Jahre 2010 Druck deine Diplomarbeit gegründet.

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Gestaltung deiner Bachelorarbeit Teil 2: Schrift

Du denkst vielleicht, dass deine Bachelorarbeit nur nach dem Inhalt bewertet wird. Weit gefehlt. Auch die Form spielt eine wichtige Rolle. Je nachdem, wie streng das an deiner Hochschule gesehen wird, kann eine „falsche“ Schriftart oder Schriftgröße schon einmal zu einem Punktabzug führen.

Das heißt für dich: keine Experimente (außer den wissenschaftlich notwendigen natürlich). Hier erfährst du, welche Schriftarten, Schriftgrößen und Abstände du am besten beim Schreiben deiner Bachelorarbeit verwendest.

Schriftarten

Für deine Bachelorarbeit und für wissenschaftliche Arbeiten im Allgemeinen solltest du eine Standardschrift, wie Arial, Times oder Calibri auswählen. Das spart zum einen Zeit bei der Auswahl und ist auch unproblematischer wenn es in den Druck geht.

Zur Orientierung kannst du dir merken, dass sich Serifenschriften, also die mit den Füßchen an den Enden, wie z.B. Times, auf gedrucktem Papier besser lesen lassen. Serifenlose Schriften wie Arial wiederrum sind für die Präsentation am Bildschirm besser geeignet.

bachelorarbeit-serifen-serifenlos-schrift

Grundsätzlich solltest du nicht mehr als zwei Schriftarten in deiner Bachelorarbeit verwenden. Wer auf Nummer sicher gehen will, bleibt bei einer. Ausnahmen bilden Bachelorarbeiten aus dem Bereich der Informatik, die Ausschnitte aus Quelltexten enthalten. Hier kann man eine weitere Schriftart, z.B. Courier, verwenden, um die Quelltexte vom eigentlichen Text abzuheben.

Schriftgrößen

Standardmäßig wird als Schriftgröße 12pt für den Fließtext empfohlen. Überschriften dürfen etwas größer sein. 14pt für Überschriften ersten Grades sind eine gute Richtlinie.

Mögliche Auswahl der Schriftgrößen für die Bachelorarbeit
Mögliche Auswahl der Schriftgrößen für die Bachelorarbeit

Für Fußnoten, Bildunterschriften oder Tabellen können kleinere Schriften verwendet werden. Das empfiehlt sich schon allein, um diese vom Fließtext abzuheben und damit eine bessere Lesbarkeit zu gewehrleisten.

Zeilenabstände

Für den Fließtext wird grundsätzlich ein Zeilenabstand von 1,5 verwendet. Diesen solltest du bei anderen Schriftgrößen gegebenenfalls anpassen. Bei einer Fußnote mit einer 10pt-Schrift reicht wahrscheinlich ein einfacher Zeilenabstand. Solltest du Überschriften über mehrere Zeilen in deiner Bachelorarbeit verwenden, kannst du hier gegebenenfalls noch etwas Zeilenabstand hinzugeben.

Ausrichtung

Häufig wird es dem Schreiber der Bachelorarbeit selbst überlassen, ob er sich für Flattersatz (linksbündigen Fließtext) oder Blocksatz entscheidet. Wie der Name schon sagt, kann ein Text im Flattersatz ziemlich unruhig wirken. Bei längeren Fließtexten, wie sie in einer Bachelorarbeit vorkommen, empfiehlt sich daher der Blocksatz. Dieser wirkt „aufgeräumter“ und ruhiger und lässt sich damit auch besser lesen.

Fließtext im linkbündigen Flattersatz
Fließtext im linksbündigen Flattersatz

 

Fließtext im Blocksatz
Fließtext im Blocksatz

Ein häufig auftretendes Problem beim Blocksatz sind unterschiedlich große Wortabstände, die optische Lücken im Text entstehen lassen. Um das zu verhindern, solltest du in deinem Schreibprogramm die Silbentrennung erlauben.

Textauszeichnungen

Was Hervorhebungen und Auszeichnungen im Text angeht, sind Bachelorarbeit zugegebenermaßen etwas fade. Wie schon erwähnt, kannst du bei verschiedenen Textbereichen die Schriftgröße variieren. Überschriften dürfen auch fett sein. Im Fließtext wiederum wird grundsätzlich kein fetter Text verwendet. Willst du hier etwas hervorheben, ist streng genommen nur kursive Schrift erlaubt.

Unterstreichungen gelten übrigens als Relikt aus der Zeit der Schreibmaschinen und werden eigentlich gar nicht mehr verwendet.

Marcel Hirsch

Marcel Hirsch ist gelernter Mediengestalter Print und hat im Jahre 2010 Druck deine Diplomarbeit gegründet.

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