Gestaltung deines Deckblatts bei der Bachelorarbeit

Gestaltung deines Deckblatts – der erste Eindruck zählt

Der erste Eindruck zählt – warum dein Deckblatt wichtig ist

Du kennst das Thema deiner Bachelor-, Master- oder auch Hausarbeit und möchtest nun anfangen deine Arbeit auf Papier zu bringen. Eventuell hast du auch bereits deine fertige Arbeit liegen und möchtest alles nun mit deinem Deckblatt vollenden. Erkennst du, warum dein Deckblatt so wichtig ist?
Mit dem Deckblatt hat deinen Lektor auf einen Blick alle wichtigen Informationen zu deiner wissenschaftlichen Arbeit. Es ist mit dem Einband und dem Fazit deiner Bachelorarbeit zusammen deine erste Chance, einen guten Eindruck zu hinterlassen und das Interesse des Lesers zu wecken. Deshalb ist eine ordentliche, saubere und schöne Gestaltung deines Deckblatts unerlässlich.

Das Wichtigste auf einen Blick

Um dein Deckblatt nicht mit zu vielen Informationen zu überladen oder zu viel Unwichtiges mit unterzubringen, gibt es einige Angaben die unbedingt auf dein Deckblatt sollten. Auch wie du diese Angaben ordnest spielt eine Rolle. Denn das Wichtigste sollte natürlich auch direkt ins Auge fallen und somit an erster Stelle stehen. Welche Angaben unverzichtbar für deine Bachelorarbeit sind, erfährst du jetzt.

Titel deiner Arbeit

Das Wichtigste zuerst: der Titel und eventuell auch der Untertitel deiner Arbeit sollten gut lesbar im oberen Drittel deiner Arbeit zu finden sein. Schließlich ist es für den Leser von Bedeutung, worum es sich bei deiner Arbeit handelt.

Informationen zu deiner Fakultät

Auch das ist eine notwendige Information für deinen Lektor. Unbedingt enthalten sein sollten der Name der Hochschule oder Universität, der Name deiner Fakultät und deines Fachbereichs, Name und Titel deiner ersten beiden Betreuer, das Abgabedatum sowie den Abschluss den du anstrebst.

Persönliche Daten

Zu guter Letzt sollten auch persönliche Daten von dir als Student angegeben werden. Dazu gehören aber nicht die üblichen Geburtsdaten, Hobby etc. sondern vielmehr deine Matrikelnummer, deine Anschrift, Mailadresse und ggf. auch Telefonnummer, dein Studiengang und dein Fachsemester. Die Mailadresse und deine Telefonnummer sind kein Muss, es hat sich aber nicht als Nachteil bewährt deine Kontaktdaten auch mit aufzuführen.
Optional kannst du auch die Länge des Bearbeitungszeitraums in Wochen angeben, diese Angabe ist aber ebenfalls kein Muss. Wichtig ist, dass alle notwendigen Informationen vorhanden und auch richtig sind. Zudem sollten sie übersichtlich und anschaulich dargestellt sein.

Formatierung und Layout deines Deckblatts

Auch wenn die Gestaltung deines Deckblatts etwas kreativer werden darf als der Rest deiner Bachelorarbeit, sollte das Design nicht ausufern, denn häufig gilt – weniger ist mehr! Wenn du nicht gerade ein kreatives, lockeres Thema hast sollte auch dein Deckblatt schlicht und übersichtlich gestaltet werden. Dennoch steht es dir natürlich frei farbliche Elemente einzusetzen. Beim Layout und der Formatierung des Deckblatts solltest du dennoch einiges beachten

Regeln bei der Gestaltung des Deckblatts

  • Formatierung
    Alles sollte einheitlich sein. So sollten die Zeilenabstände auch den Abständen folgen, die du im Rest deiner Bachelorarbeit verwendest. Häufig erhältst du Vorgaben deiner Universität oder Hochschule, wie groß die Abstände sein sollen. Falls nein, sind es in der Regel 3,5 cm links, 3 cm rechts und 2 cm je oben und unten.
  • Schriftgröße
    Einheitliche Verwendung! Standardmäßig sollte man 11 oder 12 pt wählen, da diese auch nach dem Druck noch gut lesbar sind. Für Überschriften wie in dem Fall der Titel oder bei Kapitelüberschriften kann man auch größere Schriftarten wählen – es sollte jedoch nicht zu groß im Verhältnis zur restlichen Schrift sein.
  • Schriftart
    Auch die Schriftart sollte einheitlich und gut lesbar sein. Standardmäßig werden Times New Roman oder Arial verwendet. Davon sollte auch nicht abgewichen werden, da man diese Schriftarten am besten lesen kann. Auf keinen Fall sollten Schreibschriften verwendet werden!
  • Layout
    Die Anordnung der Informationen ist dir selbst überlassen – logischerweise sollte das Wichtigste, der Titel, an erster Stelle stehen und danach die folgenden Informationen zu deiner Hochschule oder Uni und zu dir. Die letzten beiden kann man auch mithilfe von Spalten auf dem Deckblatt einbringen, achte dabei aber auf die richtige Formatierung!

Farbliche Gestaltung sollte mit Vorsicht genossen werde, dennoch ist sie möglich. Von farbigen Schriften solltet ihr dennoch absehen – auch die Farbe „automatisch“ in Word solltet ihr vermeiden. Farbliche Elemente dagegen können ein bereicherndes Detail fürs Auge sein, bedenke aber: Weniger ist hier oftmals mehr.

Diese Regeln zur Gestaltung eures Layouts und zur Formatierung können dir dabei helfen, einen guten ersten Eindruck zu hinterlassen. Vergesst auch nicht wichtige Informationen, die für eure Bachelorarbeit und für euren Lektor von Bedeutung sind.

Marcel Hirsch

Marcel Hirsch ist gelernter Mediengestalter Print und hat im Jahre 2010 Druck deine Diplomarbeit gegründet.

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Richtig zitieren bei der Bachelorarbeit – Teil 2

Das Wichtigste aus dem ersten Teil

Bereits im ersten Teil haben wir dir einige Dinge aufgezeigt, die wichtig für das richtige Zitieren sind. In dieser Fortsetzung möchten wir dennoch ein bisschen tiefer einsteigen und mithilfe von Beispielen und einer kleinen Regelsetzung euer Wissen erweitern. Daher hier noch einmal die wichtigsten Themen aus dem ersten Teil für dich zusammengefasst:

  • Was sind direkte und indirekte Zitate
  • Unterschiedliche Zitierweisen und Literaturverzeichnis
  •  Was zählt als „Quelle“
  •  Wie du Quellen richtig zitierst – wichtige Angaben & Internetquellen

Um direkt einen Einstieg in verschiedene Beispiele zum richtigen Zitieren zu finden, kannst du dir in Richtiges Zitieren in der Bachelorarbeit Teil 1 nochmal alles ausführlich durchlesen.

Wie du die verschiedenen Arten richtig zitierst

Die bekanntesten Arten von Zitaten sind das direkte und das indirekte Zitat. Daneben gibt es eine weitere Art der Zitate: den Verweis, welcher beispielsweise beim Hinweisen auf ein Sekundärzitat oder auf eine nicht in eure Arbeit integrierte Methode oder Theorie vorkommt. Dieser kommt nicht allzu häufig vor, ist dennoch wichtig, wenn beispielsweise aus der Sekundärliteratur zitiert wird und die Primärliteratur mit angegeben werden sollte.

Direkte Zitate

  • Das Wichtigste: Ein wortwörtliches Zitat beginnt und endet immer mit der deutschen Variante der Anführungszeichen „Anfang des Zitats und Ende des Zitats“.
  • Mit der Verwendung des direkten Zitats zitierst du den Autor wortwörtlich und musst dies auch so kenntlich machen. Das heißt, dass du den Satz mitsamt Zeichensetzung und Fehlern übernehmen musst. Da durch die Rechtschreibreform einige alte Texte nun voll von Fehlern sind, kennzeichnest du diese daher am besten durch [sic]. So ist direkt erkenntlich, dass der Fehler nicht an dir liegt, sondern bereits vorher da war.
  • Ebenfalls zu Hilfe kommen die eckigen Klammern, wenn du Auslassungen im Zitat hast. Durch [..] wird die Auslassung eines Wortes kenntlich, durch […] wird die Auslassung mehrerer Worte deutlich. Aber Achtung: bei der Auslassung von Satzteilen am Anfang oder Ende des Zitats werden die eckigen Klammern nicht benötigt!
  • Ein Zitat im Zitat wird dagegen durch weitere Anführungszeichen erkennbar gemacht, wie zum Beispiel „Anfang des Zitats ,Zitat im Zitat‘ Ende des Zitats.“
  • Wichtig ist auch die Beachtung der „Drei-Zeilen-Regel“: Ist das übernommene Zitat länger als drei Zeilen, so muss es durch Einrücken vom Rest des Textes abgehoben werden.

Indirekte Zitate

  • Indirekte Zitate werden verwendet, wenn du den Autor nicht wortwörtlich zitierst, sondern den Grundgedanken dessen in deinen eigenen Worten wiedergibst. Der Vorteil daran: häufiger kann man indirekte Zitate einfacher und schöner in den Text miteinbauen und das Ergebnis ist fließender als ein integriertes direktes Zitat.
  • Daher steht das indirekte Zitat auch nicht in Anführungszeichen, dennoch muss das Anfang und Ende des Zitats als solches erkennbar gemacht werden – auch die Fußnote und die Angabe im Literaturverzeichnis dürfen nicht fehlen.
  • Der Grundgedanke des Autors darf nicht abgeändert werden, sondern muss auch nach der Umformulierung in eigenen Worten immer noch dem Ausgangsgedanken folgen.
  • Beim indirekten Zitieren ist es wichtig, einen schönen Übergang ins Zitat zu finden. Dazu eignen sich beispielsweise „Laut Autor XY,…“ oder „Autor XY ist der Ansicht,…“. Der Hinweis „Vgl.“ im Literaturverzeichnis sollte nicht fehlen. Dieser Hinweis entfällt allerdings, wenn der Autor namentlich im Text genannt wurde. Dennoch darf die Angabe zur Literatur sowie Seitenzahl und Veröffentlichungsjahr nicht fehlen.

Sekundärzitat und Verweis

  • Wenn ihr aus der Sekundärliteratur zitiert, verwendet ihr ein sogenanntes „Sekundärzitat“ und müsst auch auf die Primärliteratur verweisen. Daher ist es wichtig, beides richtig in eure Quellenangabe mit einzuarbeiten. Dies sollte so aussehen: Original (1956), S.312, zitiert nach Mustermann (2014), S.178. Für einen richtigen Verweis ist also die Verwendung des „zitiert nach“ unheimlich wichtig!
  • Bei Verweisen könnt ihr auf eine weitere Arbeit/Methode oder Ähnliches hinweisen, die für euren Leser nützlich sein könnten, auf die ihr aber nicht weitereingehen könnt oder wollt. Hierzu kann beispielsweise „siehe“ oder „siehe auch“ verwendet werden.

Tipps und Tricks beim Verwenden von Zitaten

Mithilfe dieser Regeln sollte nun das richtige Zitieren kein Problem mehr sein. Dennoch gibt es noch weitere Tipps und Tricks, die bei Zitaten zu beachten sind. Daher hier noch einige Tipps, die ihr beachten solltet:

Sparsam verwenden

Zitate sollen eine Bereicherung deiner Argumentation darstellen und sich nicht an Argumentationen anderer bedienen. Sieh es als „nette Erweiterung“ deiner Argumente. Daher solltest du Zitate eher sparsam verwenden und nur dann nutzen, wenn du denkst, dass es sinnvoll ist und der Autor es auf den Punkt gebracht hat.

Flüssige Schreibweise

Auch bei Verwendung von Zitaten solltet ihr darauf achten, sie möglichst flüssig in den Satzbau miteinzubinden. Da Zitate als Bereicherung für deinen Text dienen, sollten sie sich auch schön lesen und keinen abgehakten Teil darstellen, der lieblos ohne Hintergedanken eingebaut wurde.

Keine Aneinanderreihung

Dein Text ist eine Ausarbeitung, in der du dein angeeignetes Wissen präsentierst. Zitate sind aber immer noch das Gedankengut anderer. Daher solltest du das sture Aneinanderreihen von Zitaten vermeiden, denn dies gilt als Hinweis darauf, dass du das Thema nicht genug verstanden hast um es in deinen eigenen Worten wiederzugeben. Wenn du Zitate verwendest, solltest du zudem darauf achten nicht nur direkte oder nur indirekte Zitate zu verwenden, sondern eine gute Mischung zu integrieren.

Mit Einhaltung dieser Regeln und Beachtung der Tipps ist es dir möglich richtiges Zitieren in deiner wissenschaftlichen Arbeit anzuwenden. Wenn du dir von Anfang an Zeit dazu nimmst, kannst du dir viel Leid und Ärger sparen. Dazu benötigt man aber auch das richtige Zeitmanagement für die Bachelorarbeit! Viel Erfolg beim Schreiben und Zitieren.

Marcel Hirsch

Marcel Hirsch ist gelernter Mediengestalter Print und hat im Jahre 2010 Druck deine Diplomarbeit gegründet.

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Richtig zitieren bei der Bachelorarbeit – Teil 1

Richtiges Zitieren in der Bachelorarbeit

Wozu muss ich überhaupt zitieren?

Die Bachelorarbeit setzt von Grund auf schon viel Arbeit und viel durchgemachte Nächte voraus, in denen man dicke Bücher wälzt. Ohne fremde Quellen, aus denen du dein Wissen ziehst, ist das Schreiben einer Bachelorarbeit kaum möglich.

Schlussendlich möchten die Leute, die deine Bachelorarbeit anschließend lesen und auch bewerten, wissen, woher du dein Wissen hast. Theoretisch könntest du dir ja auch alles einfach ausdenken – um die falsche Wiedergabe von Informationen zu vermeiden, benötigst du daher Quellenangaben.

Die Quellenangaben müssen richtig zitiert werden, um eindeutig und logisch nachvollziehen zu können, woher du deine Informationen hast. Es reicht daher nicht am Ende einer Seite alle Bücher aufzuzählen. Deine Zitate sollten deutlich gekennzeichnet sein und deiner Quellenangabe sollte man entnehmen können, wann sie veröffentlich wurde, wer sie geschrieben hat und auf welcher Seite du das Zitat entnommen hast. Zu viel auf einmal? Beginnen wir von vorne!

Direkte und indirekte Zitate richtig zitieren

Als direktes Zitat bezeichnet man die genaue Wiedergabe eines Satzes einer Quelle. Der Wortlaut wird damit nicht verändert und man findet sie in genau derselben Schreibweise auch in der Quelle wieder, daher bezeichnet man sie als direktes Zitat.

Bei indirekten Zitaten greift man die Meinung oder die Ergebnisse einer Quelle auf, gibt sie aber in einem anderen Wortlaut wieder. Zum Beispiel: Herr XY ist der Auffassung, dass Quellenangaben eine Notwendigkeit darstellen. Auch hierbei muss eine Quellenangabe vorhanden sein und gekennzeichnet sein, welchen Teil genau du der Quellenangabe zuordnest – dieses wird mit Anführungszeichen deutlich gemacht. Solltest du nur Satzteile übernehmen, solltest du eckige Klammern und Auslassungspunkte verwenden.
Z.B.: Mustermann ist der Aussage, dass man nur Quellenangaben machen soll, falls sie wirklich „[…] notwendig und aussagekräftig“² erscheinen.
²vgl. Mustermann (1992), S.60

Zitierweise und Literaturverzeichnis

Zudem gibt es zwei verschiedene Formen der Zitierweise: die deutsche Zitierweise und die amerikanische. Welche ihr wählt, ist abhängig von den Vorgaben eurer Hochschule oder eurer Universität. Manchmal lassen diese euch aber auch freie Wahl, in welcher Weise ihr zitiert.

In der deutschen Zitierweise sind die Zitate durch Fußnoten gekennzeichnet, die am Ende der Seite durch die Quellenangaben wieder aufgefasst werden. In der amerikanischen Zitierweise werden die Quellen direkt neben der zitierten Stelle im Fließtext festgehalten.

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Als Hardcover Classic die Bachelorarbeit drucken lassen.

Was bezeichnet man als Quellen?

Auch bei den Quellen gibt es Unterschiede: Man unterscheidet zwischen Primär- und Sekundärliteratur und zwischen Printmedien und Internetquellen.

Die Primärliteratur bezeichnet das Werk an sich, beispielsweise ein Gedicht von einem berühmten Schriftsteller. Die Sekundärliteratur bezeichnet dagegen die Schriftstücke, die sich mit dem Gedicht befassen, also beispielsweise eine Interpretation des Gedichts.

Der Unterschied zwischen Printmedien und Internetquellen ist klar erkennbar. Die Printmedien umfassen alle gedruckten Stücke, das sind beispielsweise Bücher, Zeitungen und Magazine. Da auch die Einholung von Informationen aus dem Internet nicht mehr wegzudenken sind, nehmen diese ebenfalls eine Form der Quelle ein.

Quellen richtig zitieren

Die wichtigsten Angaben

Zu den wichtigsten Angaben gehört der Autor, das Veröffentlichungsjahr sowie die Seitenangabe, in dem die Quelle veröffentlich wurde. Nach dieser Reihenfolge sollte man sie in der Quellenangabe auch wiedergeben.

Bei der Sekundärliteratur sollte man, falls die Primärliteratur bekannt ist, sowohl das eine als auch das andere in die Quellenangabe einbeziehen. Das Ganze sollte wie folgt aussehen: Original (1948), S. 112, zitiert nach Mustermann (2011), S. 210.

Vorsicht bei Internetquellen

Internetquellen sind heute keine Seltenheit mehr, nehmen bei der Quellenangabe immer noch eine Sonderposition ein. Man sollte hier ebenfalls den Autor, das Veröffentlichungsdatum sowie die Seitenzahl (falls eine vorhanden ist) angeben. Falls eine Überschrift vorhanden ist, sollte man diese ebenfalls mit angeben. Sollte kein Autor oder Veröffentlichungsdatum vorhanden sein, sollte genau hinterfragt werden wie sinnvoll, notwendig und vertrauenswürdig die Quelle ist.

Im Quellenverzeichnis solltest du dann auch die genaue Internetadresse und das Abrufdatum festhalten. Das Internet ist schnelllebig und oftmals werden Artikel wieder aus dem Netz genommen oder aktualisiert. Um auf Nummer Sicher zu gehen, gebe deshalb das Abrufdatum mit an.

Richtiges Zitieren spart Zeit und Nerven

Von Anfang an richtig bei der Bachelorarbeit zitieren mag für viele absolut haarsträubend erscheinen, dennoch erspart es viel Zeit und Nerven. Hinterher die Seitenzahlen nochmals zusammenzusuchen kostet dich viel Zeit, die du gut für deine Rechtschreibkorrektur gebrauchen kannst. Setze dich deshalb direkt mit den Anforderungen an wissenschaftliches Zitieren auseinander und pflege deine Quellenangaben und dein Literaturverzeichnis von Anfang an.

Marcel Hirsch

Marcel Hirsch ist gelernter Mediengestalter Print und hat im Jahre 2010 Druck deine Diplomarbeit gegründet.

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Bachelorarbeit Fazit schreiben

Den perfekten Schluss finden – Fazit für deine Bachelorarbeit schreiben

Das Fazit deiner Bachelorarbeit stellt den Schluss deiner Thesis dar. Das Ende von mehreren Monaten Arbeit und intensiver Beschäftigung mit deinem Thema ist damit so nah wie noch nie. Doch das Fazit solltest du nicht unterschätzen. Wir erklären dir, warum.

Der letzte Eindruck bleibt

Nicht nur der erste Eindruck ist wichtig, sondern auch der letzte Eindruck, den du hinterlässt. Daher sollte dein Fazit nicht einfach nur dahingeschrieben sein, sondern deiner Thesis einen runden Schluss geben.

Bachelorarbeit als Hardcover gedruckt und gebunden
Eine Bachelorarbeit kann z. B. als Hardcover-Bindung in der Ausführung Modern gedruckt und gebunden werden. Weitere Bindungsvarianten für eine Bachelorarbeit findest du auf: https://druck-deine-diplomarbeit.de/abschlussarbeiten/bachelorarbeit-drucken-binden/

Du solltest daher Wert darauflegen, deine Sätze kompakt und prägnant zu verfassen und keine langen verschachtelten Sätze einzubauen. Der Schreibfluss wird durch zu komplexe Sätze unterbrochen und der Leser verliert die Lust, deinem Inhalt noch weiter zu folgen.

Für ein überzeugendes Resümee gilt daher auch: So lang wie nötig, so kurz wie möglich. Dein Fazit sollte nicht nur zwei Sätze beinhalten, sollte aber auch kein Abbild deines Hauptteils werden. Achte daher darauf, alle wichtigen Punkte abzudecken ohne überflüssige Details zu integrieren.

Welches Ziel hat das Schreiben eines Fazits

Es gilt nicht nur, einen letzten positiven Eindruck zu hinterlassen, sondern auch die Arbeit der letzten Monate noch einmal Revue passieren zu lassen und dein Ergebnis zu präsentieren. Der Schluss beinhaltet daher meist nicht nur die Zusammenfassung des Wesentlichen, sondern auch eine Interpretation der Ergebnisse und die Stellungnahme zu kritischen Punkten.

Beim Schreiben des Fazits dürfen deshalb keine neuen Fragen hinzukommen – schließlich ist dies der Abschluss der Arbeit. Das Ziel ist daher: Wie kann die Fragestellung, die in der Einleitung formuliert wurde, abschließend beantwortet werden? Diese Frage solltest du beim Schreiben deines Fazits immer wieder in Erinnerung rufen, um nicht vom eigentlichen Thema abzuweichen.

 Was das Fazit beinhalten sollte

Zusammenfassung des Wesentlichen

Zu Beginn des Fazits ist es wichtig, die wesentlichen Inhalte deiner Bachelorarbeit noch einmal aufzugreifen und darzustellen. Achte darauf, dass du wirklich alle wichtigen Inhalte erwähnt hast. Denn im nächsten Schritt wird es wichtig, Stellung zu deinen Inhalten zu beziehen und zu begründen, warum diese Inhalte für die Beantwortung der Ausgangsfrage von Bedeutung sind.

Stellung nehmen

Nicht zuletzt ist das Bachelorarbeit Fazit auch dazu gedacht, Stellung zu nehmen. Wie hat sich deine Sicht nach der Auseinandersetzung mit dem Thema verändert? In welchen Punkten stimmst du überein oder nicht überein? Welche Methoden in Bezug auf deine These hältst du für sinnvoll und welche nicht? Dies können Ansätze sein, welche du im Fazit aufgreifen kannst.

Stellung zu nehmen wird häufig unterschätzt. Allerdings ist die sture Aufzählung der Ergebnisse des Hauptteils für eine wissenschaftliche Arbeit irrelevant, wenn sie keine wertenden Aussagen beinhaltet. Dabei müssen nicht nur positive Ergebnisse kommentiert werden, sondern auch negative Ergebnisse finden ihren Platz.

Bei der Stellungnahme sollten Zitate möglichst vermieden werden. Schließlich präsentierst du im Fazit deine eigene Arbeit und setzt dich nochmals intensiv mit ihr auseinander. Hier sollten deine Erkenntnisse und Meinungen im Vordergrund stehen und nicht die eines anderen.

Beantwortung offener Fragen

Im Fazit selbst sollten keine neuen Fragen gestellt werden, sondern vielmehr darauf geachtet werden, dass alle offenen Fragen beantwortet werden. Primär geht es dabei um die Beantwortung der Fragestellung aus der Einleitung, aber auch andere offene Fragen sollten im Fazit geklärt werden.

Die Einleitung und das Fazit sollten besonders aus diesem Grund perfekt aufeinander abgestimmt sein. Denn nichts ist fataler für eine Bachelorarbeit, als die aufgestellte These unbeantwortet im Raum stehen zu lassen. Passiert das, wäre die Aufgabenstellung verfehlt.

Um zu vermeiden, Fragen unbeantwortet zu lassen, gehe deine Bachelorarbeit von Anfang an durch – natürlich begonnen mit der Einleitung – und arbeite die Fragen ab. So kann keine vergessen werden. Sollte die Positionierung an einer anderen Stelle besser passen, kannst du dies im Nachhinein immer noch korrigieren.

Ausblick

Für ein rundes Ende ist ein Ausblick in die Zukunft maßgebend. Du hast bis hierhin bereits eine wesentliche Zusammenfassung mit Stellungnahme verfasst und offene Fragen beantwortet. Bleibt noch die Frage, was sollte bezüglich deines Themas in Zukunft passieren? Themenabhängig kannst du hier Forschungsempfehlungen geben, den weiteren Verlauf zum Thema oder Maßnahmen, die ergriffen werden sollten, beschreiben. Mit dem Ausblick hast du die letzte Chance, einen guten Eindruck zu hinterlassen.

Dazu eignet sich auch ein gut überlegter Schlusssatz. Kennst du das Gefühl, wenn du das Ende eines guten Buches erreicht hast und der letzte Satz total enttäuschend ist? Oder der Abspann eines Films einsetzt und die letzte Szene nur für Verwirrung sorgt? Überlege dir einen Schlusssatz, der deinem Leser in Erinnerung bleibt und keine weiteren Fragen aufwirft. So hast du einen letzten Eindruck hinterlassen, und dein Fazit der Bachelorarbeit bleibt im Gedächtnis.

Marcel Hirsch

Marcel Hirsch ist gelernter Mediengestalter Print und hat im Jahre 2010 Druck deine Diplomarbeit gegründet.

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Bachelorarbeit überarbeiten – Die heiße Phase

Die heiße Phase – Überarbeitungsphase

Der letzte Satz ist geschrieben und du denkst, das war es jetzt? Nur fast. Drei kleine Hürden liegen noch vor dir, bis du deine Bachelorarbeit endgültig abgeben kann: Das Überarbeiten, die Korrekturphase und natürlich das Drucken und Binden deiner Bachelorarbeit. Um Letzteres brauchst du dir keine Sorgen machen, denn das übernehmen wir für dich. Um das Überarbeiten und Korrekturlesen kommst du aber leider nicht drum herum!

Die Überarbeitungsphase ist nicht nur dazu gedacht, die typischen Rechtschreibfehler auszubügeln, sondern auch dazu, deinen Inhalt nochmal gründlich zu hinterfragen. Druck deine Diplomarbeit sagt dir, worauf du in der Überarbeitungs- und Korrekturphase besonders achten solltest. Zum Schluss haben wir noch eine kleine Checkliste für dich zur Kontrolle, ob du bei der Korrektur an alles gedacht hast.

Genügend Zeit für die Überarbeitungsphase und Korrektur einplanen

Mit deinem Zeitmanagement für die Bachelorarbeit sollte dieser Punkt kein Problem sein. Bist du aber eher der auf-den-letzten-Drücker-Mensch solltest du spätestens jetzt noch ein wenig Zeit für die Schlussphase einplanen.

Hinterher ärgerst du dich sonst, weil du wertvolle Punkte verschenkst die dir mit richtiger Rechtschreibung und gut strukturierter Arbeit sicher gewesen wären. Selbst wenn du nicht mehr sehr viel Zeit hast, ist zweimal durchlesen besser als es überhaupt nicht mehr anzuschauen.

In der Regel solltest du dir aber schon ein bis zwei Wochen Zeit für die Überarbeitungsphase deiner Bachelorarbeit nehmen. Für die Korrekturphase solltest du ebenfalls ein bis zwei Wochen einplanen damit du selbst, Eltern, Freunde, Kommilitonen oder auch Lektoren ausreichend Zeit haben um deine Bachelorarbeit durchzulesen. Solltest du die Arbeit eines Lektors in Anspruch nehmen, kläre vorher ab wie viel Zeit dies benötigt, so gerätst du nicht in einen Engpass.

Konzentriere dich auf das Wesentliche

Leichter gesagt, als getan – wie alles was die Bachelorarbeit betrifft. Dennoch gilt auch bei der Überarbeitungs- und Korrekturphase, dass du dein Ziel nicht aus den Augen verlieren solltest. Selbst wenn du in Sachen Motivation einen Durchhänger hast, denk an deinen baldigen Abgabetermin.

Um gut vorbereitet in die Überarbeitungs- und Korrekturphase zu starten, verschaffe dir ein bisschen Distanz zu deinem Text. Lasse nach dem letzten geschrieben Satz ein bis zwei Tage vergehen, ehe du mit der letzten Phase beginnst.

Es ist wichtig, den Text mit den Augen eines Lesers zu lesen, zu betrachten und zu beurteilen. Wenn du dich eine Stunde nach deinem letzten Satz direkt ans Werk machst, bist du noch zu sehr in der Thematik um dir ein kritisches Urteil bilden zu können.

Sowohl die Rechtschreibung als auch inhaltliche Fehler erkennt man am besten, wenn man ein wenig Abstand vom Text nimmt. Ja, eine Folge auf Netflix ist ok – aber bitte keine Nacht durchmachen. Das nimmt dir die nötige Energie und Konzentration, um deinen Text kritisch zu beurteilen.

Überarbeitungsphase – Rette, was du noch retten kannst

Du solltest dir zunächst einmal den gesamten Text durchlesen, den du in den letzten Wochen geschrieben hast. Drucke dir den Text dazu am besten aus. So kannst du dir schon direkt Anmerkungen machen, wenn inhaltliche Punkte fehlen.

Denn genau darum geht es in der Überarbeitungsphase: den Inhalt überarbeiten. Die Rechtschreibung, fehlende Wörter oder Buchstaben werden erst beim Korrekturlesen geprüft. In der Überarbeitungszeit ist es viel wichtiger, noch fehlende Inhalte ausfindig zu machen und zu ergänzen, die Struktur zu überarbeiten falls sie noch nicht passt und auch die Logik zu hinterfragen.
In dieser Phase solltest du auch dein Literaturverzeichnis aktualisieren und nicht verwendete Quellen rauslöschen. Im Gegenzug solltest du natürlich auch im Text prüfen, ob du bei der Quellenangabe in der Bachelorarbeit etwas vergessen hast.

Merke: Auch wenn die Rechtschreibung immer hoch gelobt wird und als wichtigster Punkt angesehen wird – eine perfekte Rechtschreibung nützt dir nichts, wenn dein Inhalt nicht vollständig oder qualitativ minderwertig ist. Nutze die Überarbeitungsphase deshalb sinnvoll und unterschätze diese nicht.

Korrekturlesen

Einmal komplett lesen

Verschaffe dir ein erstes Gesamtbild deines überarbeiteten Textes und lese ihn nochmals durch. Hier kannst du auch schon auf fehlende Buchstaben achten. Oftmals vergisst man im Schreibfluss einfach Buchstaben oder ganze Wörter. Diese Stellen kannst du schon markieren, zum Schluss werden alle Punkte und Markierungen gesammelt im Text überarbeitet.

Schlüssiger Inhalt

Beim nächsten Lesedurchlauf solltest du darauf achten, ob deine Sätze, als auch das Gesamtbild inhaltlich passt. Unten in der Checkliste erhältst du detaillierte Fragen, die du dir zu deinem Inhalt stellen kannst.

Literaturverzeichnis

Auch wenn du in der Überarbeitungsphase dein Literaturverzeichnis nicht mehr verändert hast, solltest du in der Korrekturphase noch einmal alles kontrollieren. Dabei solltest du auch auf die Rechtschreibung achten, die richtige Angabe der Seitenzahlen, etc.

Rechtschreibung

Groß- und Kleinschreibung, Kommasetzung, Punktsetzung oder auch die Rechtschreibung eines Wortes: In dieser Phase gilt es penibel auf alle Fehler zu achten.

Die Checkliste für den letzten Schliff deiner Bachelorarbeit

  • Hast du deine Thematik eingehalten?

Auch wenn du mit deiner Themenauswahl im Nachhinein nicht besonders zufrieden warst, musst du unbedingt darauf achten, dass das Thema richtig und umfassend bearbeitet wurde. Wenn es zu weit gefächert oder zu engstirnig ist, gehen dir wertvolle Punkte verloren

  • Ist der Kapitelaufbau schlüssig?

Die Kapitel führen deinen Leser durch deine gesamte Arbeit. Kann der Leser nicht mehr folgen, es wurden Kapitel übergangen oder der Kapitelaufbau ist unschlüssig, kann das Einfluss auf die Bewertung nehmen.

  • Literaturverzeichnis vollständig?

Nichts ist schlimmer als ein unvollständiges oder fehlerhaftes Literaturverzeichnis. Achte außerdem auch darauf, dass deine Quellen sinnhaft und wertvoll für die Thematik sind.

  • Entspricht die Arbeit den Anforderungen?

Formale Anforderungen erfüllt? Layout, Seitenanzahlen und sonstige Angaben deiner Hochschule oder deiner Uni sind alle vollständig erfüllt worden? Super! Ist dem nicht so, solltest du das bei Zeitüberfluss dringend ändern oder dich bei Zeitmangel mit deinem Betreuer absprechen, was du nun am besten tun solltest.

  • Sind alle Sätze logisch?

Zugegeben, das ist eine komische Frage – aber auf keinen Fall eine Nutzlose! Häufig passiert es im Schreibfluss, das ganze Sätze keinen Sinn mehr ergeben oder man ganze Wörter vergisst. Achte deshalb auf die Logik und den Sinn deiner (Ab-)sätze.

  • Hast du die richtige Formulierung gewählt?

Dazu gehört nicht nur die richtige Fachsprache, sondern auch wie du deine Bachelorarbeit insgesamt geschrieben hast. Es sollten möglichst wenig Schachtelsätze vorhanden sein und Fremd- oder Fachwörter nur in Maßen verwendet werden. Grundsätzlich sollten deine Fachbegriffe erklärt sein. Die übermäßige Verwendung von Zitaten kann ein Hinweis darauf sein, dass du die Thematik nicht ausreichend verstanden hast und dich deshalb den Worten anderer bedienen musst. Versuche deshalb, wenn es nicht gerade eine Bachelorarbeit zum Thema Literatur ist oder von einem bekannten Schriftsteller handelt, möglichst sparsam mit Zitaten zu sein.

  • Stimmt deine Rechtschreibung?

Abschließend natürlich die Rechtschreibung. Mit einer ausreichenden Korrekturzeit solltest du diesen Punkt ohne zu zögern mit „Ja“ beantworten können. Wenn du dir immer noch unsicher bist, findest du hier ein paar Rechtschreib-Tipps für deine Bachelorarbeit.

Zeit zum Jubeln

Nach der Überarbeitungsphase und der Korrekturzeit ist endlich Zeit zum Jubeln, denn deine Bachelorarbeit ist fertig. Naja.. fast fertig. Der richtige Druck und eine schöne Bindung fehlen noch zu deiner perfekten Bachelorarbeit. Aber mit Druck deine Diplomarbeit ist das deine geringste Sorge.

Wenn du die Zeit sinnvoll genutzt hast und auch unsere Checklistenpunkte alle mit „Ja“ beantworten konntest, heißt es jetzt nur noch Abwarten und Tee (oder Kaffee) trinken.

Marcel Hirsch

Marcel Hirsch ist gelernter Mediengestalter Print und hat im Jahre 2010 Druck deine Diplomarbeit gegründet.

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Bachelorarbeit schreiben – den inneren Kritiker ausschalten

Den inneren Kritiker besiegen

Du hast noch nie etwas von einem inneren Kritiker gehört? Doch, bestimmt! Uns ist häufig nur nicht bewusst, dass er da ist. Denn unser größter Kritiker ist häufig keine andere Person, sondern wir selbst. Und dieser kann dir das Schreiben deiner Bachelorarbeit deutlich schwerer machen, als es eigentlich ist.
Ähnlich wie der innere Schweinehund, redet dir der innere Kritiker gerne ein, dass deine Arbeit schlecht oder von keiner Bedeutung ist. „Du solltest das besser lassen, das wird eh ein Desaster“, scheint er dir zu sagen – und deine Schreibarbeit für heute ist gelaufen. Du änderst den Absatz zum dritten Mal und kommst einfach nicht voran, bis du schließlich aufgibst.

Druck deine Diplomarbeit möchte dir deshalb ein paar Tipps und Tricks verraten, wie du deinen inneren Kritiker einfach mal Kaffee holen schickst, damit du dich voll und ganz auf das Bachelorarbeit schreiben konzentrieren kannst.

Warum sind wir so besessen von unserem inneren Kritiker?

Tagtäglich werden tausende kreative Arbeiten, Gedanken, Taten und Werke einfach begraben, ohne dass sie weiterverfolgt werden. Wir hören tatsächlich mehr auf unseren inneren Kritiker, als wir denken.

Denn auch im Alltag lässt er uns nicht los: „Du bist zu dick“, „du bist zu dünn“ und wir geben ihm sogar Recht. Bei der Beseitigung des Problems begegnen wir dann unserem Schweinehund, der gerade Gassi geht. So legen wir uns wieder auf die Couch, denken „Die Diplomarbeit, die hat ja noch Zeit.“ – und die Zeit rennt dir davon.

Tipps und Tricks um den inneren Kritiker Kaffee holen zu schicken

Den Kritiker hinterfragen

Den Kritiker zu hinterfragen, ist der erste Schritt, ihn zu besiegen. Sind seine Anschuldigungen überhaupt gerechtfertigt? „Dein Thema ist sowieso total daneben!“ – siehst du das auch so? Wenn ja, hast du noch die Möglichkeit dein Thema zu ändern oder welche Möglichkeiten gibt es, deine Bachelorarbeit trotz ungenauer Themenauswahl in die richtige Richtung zu lenken?

Indem du dich deinem inneren Kritiker stellst, findest du Lösungen. Manchmal kannst du direkt einige Vorwürfe des inneren Zensors über Bord schmeißen, andere dagegen bringen dich vorwärts.

Kleine Ziele setzen

Viele Studenten überschätzen die Zeit und den Umfang einer Bachelorarbeit. Durch den immer größer werdenden Zeitdruck wird auch der innere Zensor immer kritischer. Komplette Unzufriedenheit, der Drang, immer sofort zu korrigieren – all das entfernt dich weiter vom großen Ziel: deiner fertigen Bachelorarbeit.

Setze dir deshalb kleine Etappenziele. Das kann ein Kapitel pro Tag, eine bestimmte Anzahl von Seiten oder eine Stundenzahl sein – wichtig ist, dass du an deinen Zielen festhältst und dich nicht beirren lässt.

Das Erreichen kleiner Ziele fördert die Motivation und hat einen weiteren Pluspunkt: Du kommst voran, ohne dich von deinem inneren Kritiker beeinflussen zu lassen.

In Selbstdisziplin üben

Deiner inneren Stimme einmal nicht zu folgen und die laute Stimme in deinem Kopf einmal zu ignorieren, kann Wunder wirken. Es erfordert aber vor allem eines: Selbstdisziplin.

Denn von klein auf bekommen wir beigebracht, etwas neu zu machen, wenn etwas nicht gut ist. So hören wir auch gerne auf unseren inneren Kritiker. Häufig verlieren wir dadurch aber auch das Positive aus den Augen.

Eine große Hilfe dich in Selbstdisziplin beim Schreiben zu üben, kann deine Recherche vorab sein. Planst du genügend Zeit für deine Recherche ein, drängelt es dich förmlich, endlich dein Wissen auf Papier zu bringen – denn du hast ja auch viel zu erzählen. So fällt es dir leichter, die Kritik in deinem Kopf zu ignorieren und einfach mal „zu erzählen“.

Die Qualität einmal außen vor lassen

Richtig gelesen! Aber… die Qualität ist doch das Wichtigste bei der Diplomarbeit?! Da hast du vollkommen Recht. Wenn dein Alltag aber geplagt ist von Schreibblockaden, tausend Mal denselben Satz zu korrigieren und vom einfach nicht vorankommen, solltest du diese Methode ausprobieren.
Wenn du weniger darauf achtest, wie du etwas schreibst, fällt dir die Schreibarbeit leichter. Hinterher kannst du immer noch an der Formulierung arbeiten, schließlich kommst du um eines sowieso nicht herum: Der Überarbeitungszeit – die Zeit, in der dein innerer Kritiker sowieso richtig viel zu tun hat!

Du wirst feststellen, dass dir das Überarbeiten hinterher auch viel leichter fällt. Denn du hast bereits einen geschriebenen Text, der nur noch „Schönheitsmakel“ aufweist. Einen Fleck auswaschen ist schließlich einfacher, als ein komplett neues Kleidungsstück zu nähen, oder?

Schreibblockaden – Lasse dich nicht von deinem inneren Kritiker bestimmen

Schreibblockaden werden häufig durch den inneren Kritiker ausgelöst. In unserem Artikel, wie Ihr beim Schreiben die Motivation nicht verliert, haben wir dir schon ein paar Tipps verraten, was ihr bei einer drohenden Schreibblockade tun könnt.

Was aber, wenn die Schreibblockaden überhandnehmen? Denke an deinen inneren Kritiker – schick ihn Urlaub, zum Kaffee holen, zum nichts tun. Das weiße Papier füllt sich nicht von alleine und irgendwann muss der Anfang gemacht werden. Also versuche, einfach drauf los zu schreiben.

Mithilfe deiner Gliederung und deiner umfangreichen Recherche sollte das funktionieren und wenn nicht – arbeite nach! Investiere lieber noch einmal Zeit in deine Recherchen, wenn du merkst, dass du noch zu unsicher beim Schreiben bist.

Den inneren Kritiker wirklich immer ausschalten?

Aber ist es wirklich immer sinnvoll, den inneren Kritiker verstummen zu lassen? Gerade bei Quellenangaben, Zitaten und Formatierungen kann die beipflichtende Stimme sinnvoll sein.

Häufig findet man die zitierten Stellen hinterher nicht mehr wieder, man erkennt keine Passagen mehr, bei der eine Quelle zu Einsatz kam oder kann die Quelle gar nicht mehr benennen. Daher kann es durchaus sinnvoll sein, hier auf die innere Stimme zu hören und sich zu zwingen, direkt die Daten einzupflegen.
Auch die Formatierung deiner Bachelorarbeit solltest du nicht bis zum Schluss aufschieben. Bringst du von Anfang an eine Struktur rein, hast du hinterher nicht nur weniger Arbeit, sondern hast von Anfang an einen roten Faden, an dem du dich orientieren kannst.

Schlussendlich muss aber jeder für sich die geeignete Methode finden. Wenn du eine Methode hast, mit der sich Quellenangaben, Zitate und Co. hinterher sinnvoll gliedern und zuordnen lassen, kannst du das natürlich auch hinter machen.

Genügend Zeit für die Überarbeitung einplanen!

Schaltest du den inneren Kritiker aus und schreibst einfach, solltest du die Überarbeitungszeit nicht außer Acht lassen. Deine Schreibarbeit geht zwar schneller von der Hand, hinterher benötigst du aber ausreichend Zeit, um auch kleine Rechtschreibfehler auszubügeln.

Deshalb solltest du genügend Überarbeitungszeit einplanen, am besten mehrere Wochen. So bist du auf der sicheren Seite und dein innerer Kritiker hat Zeit, um sich auszutoben. Das bedeutet nicht, dass du ganze Textpassagen löschen und wieder von vorne schreiben sollst: Konzentriere dich auf Sinnhaftigkeit und Formulierung.

Ist dein Kritiker schon in seinem Lieblingscafé angekommen und holt Kaffee? Dann hol dir auch einen, mach dich ans Schreiben und genieße die Ruhe!

Marcel Hirsch

Marcel Hirsch ist gelernter Mediengestalter Print und hat im Jahre 2010 Druck deine Diplomarbeit gegründet.

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Einleitung deiner Bachelorarbeit

Aller Anfang ist schwer – Wie dir die Einleitung deiner Bachelorarbeit gelingt

Die Bachelorarbeit setzt einen Schlusspunkt ans Studium – da ist der erste Satz nie gut genug und der letzte Satz schon hunderte Male überlegt worden, aber irgendwie möchte man sich nicht überwinden, endlich mit dem Schreiben anzufangen. Dennoch: Es muss gemacht werden.
Die Einleitung gilt als Ausgangspunkt für deine Bachelorarbeit und damit als Beginn deiner Schreibarbeit. Doch wie fängst du am besten an? Auf was solltest du achten, damit deine Einleitung eine gute Grundlage für den Rest deiner Arbeit ist? Druck deine Diplomarbeit hat dir die wichtigsten Punkte für dich zusammengefasst.

Gedanken ordnen und gliedern

Zuerst einmal: Keine Panik und Ruhe bewahren! Die Masse an Informationen, die du (hoffentlich) gesammelt hast und das Wissen, welches du dir angeeignet hast, wollen nun zu einem Gesamtwerk werden.

Gedanken ordnen

Beginne damit, deine Gedanken zu ordnen und zu sortieren. Deine Thesis bzw. Fragenstellung ist dafür elementarer Ausgangspunkt. Was erscheint dir am wichtigsten und welche Informationen sind für deine Thesis nicht relevant.

Gliederung erstellen

Erstelle eine einfache Gliederung deines Hauptteils. So weißt du vorab, welche Themen du abarbeiten wirst, was hinterher für die Zusammenfassung wichtig sein wird und vor allem: Was für deinen Einstieg am Anfang von Bedeutung ist.
Diese Gliederung soll jetzt noch nicht perfekt ausgearbeitet sein. Das machst du in einem anderen Schritt im Inhaltsverzeichnis. Vielmehr sollen es jetzt erste Überlegungen sein, welche Themen du in den Kapiteln des Hauptteils tatsächlich behandeln möchtest. Einen detaillierten Aufbau der Gliederung solltest du allerspätestens nach der Einleitung festlegen. Einfach drauf losschreiben ist nicht zu empfehlen.

Anfangen zu schreiben

Und danach? Anfangen, die Sätze aufs Papier zu bringen und keine Angst vor Fehlern haben! Denke nicht zu viel über den ersten Satz nach. Deine Gliederung, die du vorab erstellt hast, ist dir bei der Einleitung eine stützende Hilfe. Du weißt deine Fragenstellung oder Thesis und wie du diese am besten behandeln möchtest – so hast du den Grundstein gelegt, um die Einleitung zu gestalten. Hinterher kannst du immer noch verbessern, korrigieren oder ergänzen.

Kontrollfrage: Worum handelt sich die Bachelorarbeit?

Am Ende deiner Einleitung ist das Ziel, dass der Lesende weiß, worum sich deine Bachelorarbeit handeln wird. Er soll ins Thema eingeführt werden, ohne ihm viel über den fachlichen Inhalt zu verraten. Gerne kannst du skizzieren wie du wissenschaftlich vorgehen wirst, damit der Lesende weiß was ihn ungefähr erwartet. Reiße ruhig einige interessante Punkte an um den Leser zu binden; denn auch wissenschaftliche Arbeiten müssen nicht langweilen. Dein Thema hast du ja nicht umsonst gewählt, also übertrage etwas von deiner Spannung auf deine Leser. Überlege was an dem Thema interessant ist und stelle auch diesen Punkt heraus.

Der erste Eindruck zählt – nimm dir Zeit für deine Einleitung

Wenn du dir die Kontrollfrage „Worum handelt es sich in deiner Bachelorarbeit?“, gar nicht oder nur sehr schwer beantworten kannst, solltest du dir Gedanken machen, ob entweder deine These/Frageformulierung nicht geeignet ist oder ob die Einleitung nicht aussagekräftig genug ist.
Deine Einleitung ist der erste Eindruck, den der Leser von deiner Bachelorarbeit erhält. Wie auch bei Personen, ist der erste Eindruck entscheidend. Deshalb unterschätze die Einleitung einer Bachelorarbeit nicht und nimm dir Zeit, um den Leser überzeugend und mit klaren Aussagen ins Thema einzuführen.
Wer lange Texte lesen muss oder sich ein Buch kaufen möchte, der kennt die Methode „Querlesen“. Häufig verschafft man sich so einen ersten Eindruck über das Thema und die Kenntnisse des Autors. Wenn der Buchrücken nicht gefällt, wird das Buch wieder zurück ins Regal gestellt. Deine Einleitung sollte also beim kurzen Überlesen deiner Bachelorarbeit nicht abschrecken, sondern neugierig machen.

Den rote Faden beibehalten

Natürlich hast du über die letzten Wochen und Monate viele Informationen gesammelt, die man am liebsten alle auf einmal in die Bachelorarbeit schreiben möchte. Doch es gilt: Verliere den roten Faden nicht!

Schreibst du wahllos drauflos ohne dir vorher im Klaren darüber zu sein, was du eigentlich sagen möchtest, endet dies meist in einem Desaster. Erst wenn du weißt, was deine Einleitung beinhalten soll und mit welchem Ziel, du sie schreibst, solltest du anfangen. Sonst verlierst du schnell den Sinn und Zweck der Einleitung aus den Augen, was sich im schlechtesten Fall durch deine ganze Diplomarbeit zieht.

Und warum nicht zum Schluss die Einleitung schreiben? Häufig wird dies bei Aufsätzen geraten, weil du hinterher weißt, was dein Text alles beinhaltet. Bei einer fachlichen und wissenschaftlichen Arbeit eignet sich diese Vorgehensweise allerdings nur bedingt. Deine Einleitung sollte deine Fragestellung beinhalten, an der du dich die gesamte Arbeit lang orientierst. Fällt dir hinterher auf, dass deine Fragestellung gar nicht beantwortet wurde, oder sie zu weitläufig ist, war die ganze Mühe umsonst.

Über Stock und Stein – das muss nicht sein

So Vieles zu sagen, so Vieles zu erklären und halt – hier wurde auch noch was vergessen. Natürlich ist deine Bachelorarbeit eine sehr komplexe Angelegenheit, aber baue keine endlos verschachtelten Sätze, die der Leser nicht versteht.
Klare Aussagen und prägnante Formulierung zeugt davon, dass du das Thema wirklich verstanden hast. „Qualität statt Quantität“, lautet hier das Stichwort.
Wenn doch mal Probleme oder tatsächlich Fehler in deiner Bachelorarbeit auftreten, lasse dich nicht entmutigen und versuche es durch endlose Erklärungsversuche wieder gut zu machen. Lasse diesen Punkt vorerst aus und schreib weiter – beim zweiten Versuch ist man immer schlauer. Kein Autor dieser Welt schreibt ein Buch und es ist nach dem ersten Mal fertig für den Verkauf.

Kurz zusammengefasst: Das sind die wichtigsten Punkte

Für den Beginn der Einleitung deiner Diplomarbeit solltest du daher alle genannten Punkte berücksichtigen. Hier nochmal kurz auf einen Blick, was wirklich wichtig ist:
– Gedanken ordnen!
– Erste Gliederung erstellen
– Kontrollfragen beantworten
– Roten Faden beibehalten
– Klare Aussagen
– Von Problemen nicht entmutigen lassen
Worauf wartest du noch? Viel Erfolg bei deiner Einleitung!

Marcel Hirsch

Marcel Hirsch ist gelernter Mediengestalter Print und hat im Jahre 2010 Druck deine Diplomarbeit gegründet.

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Klasse statt Masse: Was beim Bachelorarbeit schreiben wirklich ankommt – Ein Erfahrungsbericht

Erfahrungen und Tipps zum kompakten Schreiben der Bachelorarbeit

Zum Erlangen des ersten akademischen Grades muss ein schriftlicher Nachweis über die erlangten Kompetenzen und Fähigkeiten erbracht werden. Dieser Nachweis ist aktuell die Bachelorarbeit oder auch die Bachelorthesis. Die Arbeit hieran, die sich üblicher Weise über zwei bis fünf Monate erstreckt, stellt eine Reihe von Anforderungen an den Studenten. Die fachlichen Fragestellungen machen hierbei nur einen Teil dieser, doch sehr beängstigenden, Erfahrung aus.

Mit diesem Blogeintrag möchte ich mich einer Frage widmen, die jedem Studenten in dieser Zeit früher oder später in den Sinn kommt.

Wie lang muss eigentlich so eine Bachelorarbeit sein? Wie viel muss ich schreiben? Was wollen meine Dozenten lesen?
Alles das sind Fragen rund um den Umfang der Bachelorarbeit.
Hierzu fasse ich meine Erfahrungen während der Bachelorarbeit in einem kleinen Erfahrungsbericht zusammen, der euch vielleicht dabei hilft eure Arbeit entspannter und zielstrebiger zu schreiben. Er beinhaltet Tipps und Tricks die eigene Arbeit auf Länge und Qualität zu hinterfragen. Auch wenn die Herangehensweise immer sehr individuell ist hoffe ich, dass der ein oder andere sich beim Lesen dieses Eintrags wiederfindet.

Meine Erfahrungen zum Schreiben der Bachelorarbeit

Während meiner Abschlussarbeit kamen mir diese Fragen sogar an zwei zeitlich doch sehr unterschiedlichen Punkten entgegen. Zum einen innerhalb der ersten zwei Wochen, in denen ich die Grundsteine für die Ausarbeitung der Arbeit gelegt habe, und zum anderen in den letzten zwei Wochen der Ausarbeitung. Jedes Mal wurde diese Fragestellung von einem Gefühl der Unsicherheit und einem Anflug von Panik begleitet.

Vertrauen in die eigene Kompetenz

Doch beginnen wir am Anfang. Nachdem das Thema der Abschlussarbeit festgelegt und der grobe Zeitplan für dessen Bearbeitung aufgestellt ist, folgt für gewöhnlich die Literaturrecherche. Neben der gebundenen Fachliteratur und einiger Dissertationen wird der ein oder andere sich auch einen Überblick über andere Bachelorarbeiten verschaffen. Dies dient in erster Linie dazu, sich mit der unbekannten Aufgabe „Bachelorarbeit“ vertraut zu machen. Bis zum Ende des Studiums hat bestimmt jeder mindestens eine Projektarbeit oder Facharbeit schreiben müssen, jedoch ist eine Bachelorarbeit doch noch etwas anderes – oder etwa nicht? Mit dieser Arbeit schließt man immerhin Jahre seines Studiums ab und nicht bloß ein Modul.

Bei einem ersten Überblick über die vorhandenen Abschlussarbeiten in der Hochschulbibliothek stellt man schnell fest, dass es eine Bandbreite an Arbeiten gibt, die in der Seitenzahl und der Ausarbeitung variiert. Zwischen vierzig und hundert Seiten plus ist alles vertreten. Doch wie viel ist genug und was wird erwartet? Diese Ängste überkamen mich während dieser Recherchearbeit. Zugleich hatte ich auch Zweifel daran, ob ich selbst in der Lage wäre eine solch umfangreiche Arbeit zu schreiben.

„Wie soll man es schaffen auf so viele Seiten Text zu kommen?!?“

Im Nachhinein erscheinen Situationen meistens klarer und deshalb möchte ich versuchen, ein zwei kleine Ratschläge zu formulieren, die in dieser Situation helfen können:

Nicht immer muss die Ausührung so ausführlich sein. Aber wenn doch, so bietet Druck deine Diplomarbeit Hardcover-Bücher bis zu 5 cm Blockstärke an.
Nicht immer muss die Ausührung so ausführlich sein. Aber wenn doch, so bietet Druck deine Diplomarbeit Hardcover-Bücher bis zu 5 cm Blockstärke an.

Lass dich in diesem frühen Stadium deiner Arbeit nicht verunsichern. Keine der Bachelorarbeiten, die du bei deiner Recherche vielleicht gesehen hast, ist direkt mit deiner vergleichbar. Auch von sehr umfangreichen Arbeiten solltest du dich nicht beeindrucken lassen. Einzig und allein die Bearbeitung des Themas ist ausschlaggebend!
Hierbei können je nach Art der Bearbeitung, zum Beispiel eine theoretische Ausarbeitung oder aber eine praktische Ausarbeitung, zu quantitativen Schwankungen führen, die allerdings keinen Rückschluss auf die QUALITÄT der Arbeit zulassen. Verlasst euch hierbei auf die gängige Lektüre zum Zeitmanagement einer Abschlussarbeit. Haltet ihr diese Richtwerte für die Dauer der einzelnen Phasen ein, werdet ihr ganz automatisch beim Schreiben auf eine Seitenanzahl kommen, die euch im Nachhinein vielleicht sogar erstaunen wird.

  • Tipp: am Anfang keine Panik! Verfolgt eure Strategie.

Nachdem also diese erste Unsicherheit überstanden ist und mehr Zeit ins Land zieht, bekommt man einen immer besseren Überblick über den Umfang der Arbeit. Im Nachhinein würde ich vielleicht sogar sagen, dass eine Abschlussarbeit wächst.

Zur Halbzeit des gesetzten Zeitrahmens findet ihr euch bestimmt mit einer Masse an Informationen und Ergebnissen wieder, die nach und nach zu einem Bild zusammengesetzt werden müssen. Nachdem dann die zentrale Fragestellung von euch fachlich so gut es geht bearbeitet wurde, kommt die schriftliche Ausarbeitung.

An diesem Punkt ist die Frage nach der Mindestanzahl der Seiten längst verflogen und der Frage nach der maximalen Anzahl an Seiten gewichen. Doch auch wenn eure Ergebnisse und Erkenntnisse umfangreich sind, so müssen diese nicht immer detailliert in der Bachelorarbeit beschrieben werden.
Um euch außerdem noch einen weiteren Tipp zum Verfassen eines Textes zu geben, hole ich noch etwas weiter aus. Es handelt sich um jenen Ratschlag, an den ich seither bei jeder schriftlichen Ausarbeitung denken muss.
Während meines ersten Praktikums in einem großen Konzern bekam ich ein Feedback zu meinem Praktikumsbericht, welches ich nie wieder vergessen werde:

„Herr Seltmann, ich empfinde den Roman, den Sie geschrieben haben als Nötigung.“

Diese Worte von einem sehr erfahrenen Projektingenieur haben mich anschließend immer wieder beschäftigt. Heute glaube ich, dass es dieser Satz auf den Punkt bringt. Der Leser eines Berichtes oder einer Abschlussarbeit sollte nicht dazu genötigt werden die Ausführungen eines Studenten zu lesen, welcher, aus eigener Unsicherheit, seine Ergebnisse in einem Meer aus Wörtern ertränkt.

  • Tipp: klare Aussagen über die Ergebnisse eurer Arbeit sind besser als viel Text.

Inhalt der Bachelorarbeit auf den Punkt bringen

Die eigenen Resultate kurz und prägnant zu formulieren ist eine weitere Herausforderung, die an eine qualitativ hochwertige Ausarbeitung gestellt wird. Es sollte hierbei möglich sein beim Querlesen der Bachelorarbeit einen guten Eindruck über die erbrachten Leistungen zu bekommen. Oftmals werden hierzu lediglich das Inhaltsverzeichnis, die Einleitung, das Fazit und der weitere Ausblick gelesen.

Um die eigene Arbeit auf den Punkt genau zu formulieren empfiehlt es sich daher die Kapitel mehrfach auf deren Aussagekraft hin zu überprüfen. Hierbei lassen sich unter Umständen ganze Sätze einkürzen oder aber sehr lange und verschachtelte Bandwurmsätze zu prägnanten kurzen Aussagen korrigieren. Dieser Reifeprozess hilft hierbei den roten Faden, welcher sich geradlinig durch die Arbeit ziehen sollte, für den Leser deutlicher hervorzuheben.
Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass es sinnvoll ist, beendete Unterpunkte Korrektur zu lesen, in dem man jedes Mal am Kapitelanfang beginnt. Mit dieser Herangehensweise ist eine gute Überleitung zwischen den Unterpunkten gewährleistet und auch doppelte Ausführungen können vermieden werden.

  • Tipp: ein Reifeprozess durch mehrfaches Korrekturlesen erhöht die Qualität.
Bachelorarbeit als Hardcover gedruckt und gebunden
Bachelorarbeit als Hardcover gedruckt und gebunden: Kostenlose Designvorlagen findest du auf: druck-deine-diplomarbeit.de/bindungen/hardcover-modern/

Das Gesamtbild prüfen

Am Ende dieses sich wiederholenden Kontrollprozesses steht eine kompakte und gut ausformulierte Arbeit. Um es für einen fachlich nicht so versierten Leser, wie ihr es im Gegensatz mittlerweile sicher seid, verständlich zu machen, solltet ihr nochmal die gesamte Arbeit am Stück durchgehen. In diesem letzten Schritt könnt ihr eine Stichwortkette aufstellen, in dem ihr zu jedem Unterpunkt ein Wort aufschreibt welches den Inhalt wiedergibt. Diese Kette sollte sich absolut mit dem Inhaltsverzeichnis und dem roten Faden eurer Ausarbeitung decken. Überprüft an diesem Punkt noch ein letztes Mal, ob eure Abschlussarbeit vielleicht noch Nebenzweige aufweist, die für die Ausarbeitung der zentralen Fragestellung uninteressant sind.

  • Tipp: Kapitelinhalte sollten zu den Überschriften und dem Inhaltsverzeichnis passen.

Auch wenn einem das Thema über die letzten Monate sehr ans Herz gewachsen ist und selbst Kleinigkeiten hoch interessant erscheinen, muss man wirklich gut abwägen, welche Informationen es letztlich in die Arbeit schaffen. Oftmals hilft hier auch die neutrale Korrektur eines Freundes oder Bekannten, der nicht befangen ist.

  • Tipp: Vermeidet nicht-essenzielle Dinge ausgiebig zu beschreiben.

Abschließend könnt ihr eure, bestimmt hervorragend geschriebene und mit Liebe ausgearbeitete, Arbeit bei www.druck-deine-diplomarbeit.de drucken lassen und so noch dem Ganzen das Sahnehäubchen aufsetzen.
Solltet ihr doch an der maximalen Seitenzahl kratzen, empfiehlt es sich die Arbeit eventuell doppelseitig drucken zu lassen. Es entschärft den ersten Eindruck über den Umfang der Bachelorarbeit erheblich.

Qualität über Quantität – Klasse statt Masse.

Daniel Seltmann

Daniel Seltmann hat, nach seiner Ausbildung zum Vermessungstechniker, in den Niederlanden Maschinenbau studiert und 2016 mit dem B.Sc. in Engineering abgeschlossen. Sein Interessensschwerpunkt liegt im Bereich des Faser-Kunststoff-Verbund, weshalb er anschließend ein Masterstudium an der TU Chemnitz mit dem Schwerpunkt Leichtbau aufnehmen wird.

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Quellenangabe bei der Bachelorarbeit: Traue keiner Quelle, die du nicht selbst gelesen hast!

Wo finde ich gute Quellen und Zitate?

Wie läuft das noch mal mit dem zitieren?

Puh, Schriftgröße 11 oder doch lieber 12?

 

Auch wenn du dir schon an Hausarbeiten die Finger wund getippt und viele Stunden für Referate recherchiert hast: Fragen nach der richtigen Zitierweise und den anderen Formalismen tauchen doch jedes Mal wieder auf. Und gerade jetzt bei der Bachelorarbeit geht es nicht mehr um eine „normale“ Hausarbeit sondern um DIE Abschlussarbeit, die noch einmal ein paar mehr ECTS-Punkte einbringt. Es geht in die heiße Phase, und wenn du diese Hürde genommen hast, hast du es endlich geschafft! Die folgenden 5 Tipps sollen dir dabei helfen, dich im Wirrwarr von Quellen, Zitaten & Co. besser zurechtzufinden.

In der Regel haben Hochschulen für Abschlussarbeiten und wissenschaftliche Arbeiten gewisse formale Vorgaben, die du auch einhalten solltest. Aber vielleicht hast du auch komplett freie Hand bei der Quellensuche, Zitierweise & Co.

1. Die richtige Literatur finden – Das Schneeballverfahren

Wenn du nicht so genau weißt, welche Literatur du verwenden sollst: Zu deinem Thema gibt es garantiert ein zentrales Werk mit dem du starten kannst. Mit einem Blick ins Literaturverzeichnis bekommst du schnell einen Überblick welche Quellen der Autor genutzt hat und kannst dich an diesen entlang hangeln. So kommt der Ball ins Rollen.

Auch die Schlagwortsuche bei der Unibibliothek wird garantiert hilfreich für dich sein. Viele Werke gibt es mittlerweile online. Das erspart dir Geschleppe und bewahrt dich vor Mahnkosten nicht zurück gebrachter Bücher.

2. Quellen verstehen – Wikipedia weiß Bescheid

Mal ehrlich, wer schaut nicht auf Wikipedia um sich einen Begriff oder eine Theorie in einfachen Worten erklären zu lassen? Zum Zitieren von wissenschaftlichen Arbeiten ist es aber eher ungeeignet. Auch wenn es gewisse Überprüfungen gibt, kann theoretisch jeder Hans Wurst seinen Senf in Wikipedia abgeben. Gerade Artikel über sehr spezifische wissenschaftliche Themen sind durch Admins schwer überprüfbar – dein Prof weiß aber Bescheid.

Es gibt gute wissenschaftliche Sekundärquellen, die z. B. die Theorien von Marx in einfachen Wörtern erklärt. Hab aber am besten die Primärquelle immer zur Hand und nutze diese wenn du Marx zitieren willst.

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Ganz einfach online die Bachelorarbeit drucken und binden lassen.

3. Quellen verwenden und einordnen – Ist das glaubwürdig?

Wenn du dir unsicher bist, ob sich der gefundene Satz der sich so gut zitieren lassen würde auch wirklich relevant und wichtig ist, musst du versuchen die Quelle richtig einzuordnen. Oft ist es nicht ganz einfach zu unterscheiden, ob es sich um eine wirklich valide Aussage oder nur eine Einzelmeinung handelt. Wenn die Aussage in einer ähnlichen Art und Weise auch von anderen Wissenschaftlern genannt und gut erklärt wurde, so ist sie mit relativ großer Sicherheit relevant und du kannst sie ohne Probleme nutzen. Das heißt natürlich nicht automatisch, dass eine neue Erkenntnis aus einem Werk, die sonst noch nirgendwo genannt wurde, gleich Unfug ist. Wenn das Argument für dich selbst plausibel und nachvollziehbar ist, ist es schon die halbe Miete. Wenn du dir weiterhin unsicher bist, frag deinen Prof.

Ein weiterer wichtiger Punkt bei der Quellennutzung: Achte auf das Erscheinungsjahr bzw. die Aktualität und setze die Quelle immer in einen Kontext. Prinzipiell ist es wichtig, möglichst aktuelle Literatur zu nutzen – vor allen Dingen wenn du empirisch arbeitest. Wenn du dich mit Theorien beschäftigst, sind sowohl die neuesten Erkenntnisse als auch die Originalbelege von 1905 wichtig.

4. Der Ärger mit den Fußnoten… Amerikanische oder deutsche Zitierweise?

Einigen Dozenten ist es egal, welche Zitierweise du nutzt. Wichtig ist immer: Entscheide dich für eine und zieh sie konsequent durch. Dass die ersten Hausarbeiten formal nicht immer zu 100% korrekt sind, wird in den meisten Fällen entschuldigt, bei einer Abschlussarbeit ist es aber Pflicht die Formalitäten einzuhalten. Im schlimmsten Fall könnten dir ein Wildwuchs an Zitaten, ein unordentliches Literaturverzeichnis sowie viele Tippfehler eine Notenstufe kosten.

„Wird es bei dir die deutsche Zitierweise mit Fußnoten, die den Lesefluss nicht stören?“ „Vielleicht entscheidest du dich aber doch für das amerikanische Harvard-System, das durch die Kurzbelege unkompliziert zu handhaben ist.“ (Mustermann 2015 : 101) Die Vor- und Nachteile der beiden Zitierweisen kannst du dir hier noch einmal anschauen und dich dann entscheiden: https://www.wissenschaftliches-arbeiten.org/zitieren/zitierweise.html

5. Ach, das Literaturverzeichnis guckt sich doch eh niemand an…

Damit du beim Erstellen des Literaturverzeichnisses nicht verzweifelst und alles schön einheitlich bleibt: Es gibt gute Literaturverwaltungsprogramme, die dir das Literaturverzeichnis im Handumdrehen erstellen. Einige Programme gibt es als Freeware, andere sind kostenpflichtig. Oft haben Unis Campuslizenzen für Literaturverwaltungsprogramme die du dann kostenlos nutzen kannst.

Eine Übersicht verschiedener Programme findest du zum Beispiel hier: https://www.tub.tuhh.de/publizieren/literaturverwaltung/

So bist du gut gewappnet, falls der Dozent doch ganz genau hinschaut. Also dann, nichts wie ran an den PC und Licht in den Quellen- & Literaturdschungel deiner Abschlussarbeit bringen.
_______________________
1) Mustermann, Max: Ich bin dir noch die Fußnote schuldig. So wird richtig zitiert. 1. Auflage. Musterhausen: Maxverlag, 2015. S.111.

Quellen:
http://www.studis-online.de/
https://www.wissenschaftliches-arbeiten.org/zitieren/zitierweise.html

https://www.ub.uni-frankfurt.de/musik/tfm/zitate/zitieren.html

 

Marcel Hirsch

Marcel Hirsch ist gelernter Mediengestalter Print und hat im Jahre 2010 Druck deine Diplomarbeit gegründet.

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